Densbüren
Der Förster für das neue grosse Forstrevier Jura will nicht mitmachen

In Densbüren wird heute über die Schaffung des Forstreviers Jura beraten: Die Gemeinden Erlinsbach, Küttigen und Densbüren wollen ihren Wald gemeinsam bewirtschaften. Eigentlich wäre der Densbürer für das Amt vorgesehen gewesen.

Toni Widmer
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Wechselt zur Sektion Gewässerbau: Densbürer Förster Hans-Peter Nussbaum. to

Wechselt zur Sektion Gewässerbau: Densbürer Förster Hans-Peter Nussbaum. to

az Archiv/to

Kurz vor der Densbürer Gemeindeversammlung heute Abend ist nun bekannt: Der vorgesehene Densbürer Förster Hans-Peter Nussbaum wird nicht mitmachen.

Sein Entscheid habe nur bedingt etwas mit dem geplanten neuen Forstrevier Jura zu tun, sagt Hans-Peter Nussbaum. Er finde die Fusion eine gute Lösung. Und: «Meine Chancen waren intakt, diesen neuen Betrieb als Förster leiten zu dürfen.

Die Aufgabe hat mich auch gereizt. Doch jetzt habe ich mich anders entschieden und wechsle zum Kanton in die Sektion Gewässerbau», erklärt der 45-jährige Densbürer.

Hans-Peter Nussbau ist in Densbüren nicht nur Förster, sondern gleichzeitig auch Werkmeister. Mit der bevorstehenden Fusion wäre er nur noch im Wald tätig gewesen. «So oder so stand für mich mit der Neuorganisation eine berufliche Umstellung bevor. Deshalb habe ich auch andere Varianten geprüft», sagt Nussbaum.

Die Stelle beim Departement Bau, erklärt der Densbürer Förster, hätte ihn schon länger interessiert. Es ein Zufall, dass sie gerade jetzt frei geworden sei und er den Job bekommen habe.

Nun ist ein neuer Förster für das grosse Gebiet gesucht. Küttigen hat der Fusion ihres Waldgebietes mit den Nachbarn schon zugestimmt, Erlinsbach entscheidet in einer Woche.

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