Aarau
«Der Circus Monti ist einfach anders, einfach gut»

Seit Dienstag gastiert der Circus Monti im Schachen in Aarau. Die Zuschauer waren bereits vor der Vorstellung begeistert, schon eine Stunde vor Aufführungsbeginn warteten die Besucher gespannt auf die Show – und wurden nicht enttäuscht.

Noëlle König
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Gut gelaunte Besucher kurz vor der Vorstellung des Zirkus Monti in Aarau.

Gut gelaunte Besucher kurz vor der Vorstellung des Zirkus Monti in Aarau.

Mathias Marx

Nachdem der Monti im März seine Tournee gestartet hat, macht er nun diese Woche Halt im Aarauer Schachen. Am Dienstagabend warteten die ersten Besucher über eine Stunde vor Vorstellungsbeginn um 20.15 Uhr vor dem Eingang.

«Wir möchten einen gemütlichen Abend geniessen, dazu gehört auch ein Glas Weisswein vor der Aufführung», erklärt Beatrix Manger ihr frühes Dasein. Und wenn man sich so im Vorzelt umsah, dachten wohl die Meisten so. Im Zelt mit den schönen Lichterketten und dem feinen Popcorn-Geruch konnte man sich richtig gut auf dem Abend einstimmen.

«Ein sympathischer Circus»

«Im Circus Monti herrscht einfach eine besondere Atmosphäre. Es ist etwas Wunderbares im kleinen Stil», sagt Lilli Plüss, seit vielen Jahren eine regelmässige Besucherin im Monti. Der Monti sei ein sehr sympathischer Cirkus, nicht nur weil er keine Tiere mehr halte, sondern auch weil es ein Familienunternehmen sei, das man unbedingt unterstützen müsse, sagt Anne-Marie Nyffeler.

Erster Zirkusbesuch seit Jahren Die Familie Welter wurde von Grossmutter Anne-Marie Nyffeler in den Monti eingeladen. Mutter Eva war überrscht, dass ihre Söhne wirklich mitkommen wollten. Diese freuten sich, nach Jahren wieder einmal in den Zirkus zu kommen.
9 Bilder
Angela und Francesco Galati waren extrem gespannt. Da sie seit Jahren nicht mehr im Zirkus gewesen sind, waren Angela und Francesco Galati auf alles gespannt, was sie erwarten würde.
Sie ist eine Dauergästin im Monti Lilli Plüss (links) bezeichnet sich selber als Dauergast im Monti. Ihre Begleitung Pia Pietroboni ist für ihren Partner eingesprungen und liess sich überraschen, was sie erwarten würde.
Mitschülerinnen von Artist Mario Muntwyler besuchten ihren Kollegen im Zirkus. Wenn man Mitschüler von Mario Muntwyler ist, darf man sich den Monti natürlich nicht entgehen lassen. Flaka Dervisaj (links) und Sabrina Sägesser waren auf die Jonglage ihres Schulkollegen gespannt.
Geburtstagsfeier im Circus Pascal Bohni hat seinen Geburtstag zusammen mit Edina Laszlò und Marie-Therese Bohni vorgefeiert. «Wir freuen uns auf einen schönen Abend», sagt er.
Vom Monti noch nie enttäuscht. Beatrix Manger (links) und Lisette Renner wollten im Monti einen gemütlichen Abend verbringen. Beide betonen: «Vom Monti wurden wir noch nie enttäuscht.»
Anders als andere Zirkusse Der Weg von Nottwil nach Aarau war für René und Doris Spielmann nicht zu weit: «Wir besuchen seit Jahren den Monti. Er ist anders als andere Zirkusse und einfach gut. Ein richtiges Zirkustheater.»
Junge Leute in einem speziellen Programm Urs Geiser und Marcia Wjkmans kamen wegen des Programms in den Monti: «Es ist immer schön, wie durch das ganze Programm hindurch eine Thema umgesetzt wird. Und der Monti arbeitet immer mit jungen Leuten zusammen, die viel Herzblut in die Sache stecken. Das ist wunderbar.»
Vorfreude auf die Clowns Angela, Ken und Leslie (v.l.) waren mit der Schülerwohngruppe der Zeka im Monti. Sie freuten sich vor allem auf die lustigen Clowns und die Akrobaten, die sie sicher zum Staunen bringen.

Erster Zirkusbesuch seit Jahren Die Familie Welter wurde von Grossmutter Anne-Marie Nyffeler in den Monti eingeladen. Mutter Eva war überrscht, dass ihre Söhne wirklich mitkommen wollten. Diese freuten sich, nach Jahren wieder einmal in den Zirkus zu kommen.

AZ

Sie selber war auch Lehrerin, genau so wie Guido Muntwyler: «Es gibt eine Solidarität vieler Lehrer gegenüber dem Monti, das ist sehr schön.» Vor allem die Geschichten und der rote Faden, der sich durch die Vorstellung zieht, schätzen viele Leute sehr.

«Der Monti ist einfach anders, einfach gut», sagt René Spielmann begeistert. Und als dann alle Besucher auf der Tribüne Platz genommen hatten, das Licht langsam ausging und die Clowns ins Sägemehlrund kamen, zauberte das wohl jedem Besucher ein Lächeln aufs Gesicht – egal, ob alt oder jung.

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