Biberstein
Der Bibersteiner Jodlerabend liess alle Sorgen vergessen

Eine liebevoll dekorierte Bühne, ein Publikum, das die Turnhalle bis auf den letzten Platz füllte, emsige Turnverein-Mitglieder, für das leibliche Wohl der Gäste besorgt – das Ambiente am Jodlerabend des Jodlerklubs «Haselbrünneli» stimmte.

Jürg Nyffenegger
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Jung und Alt vereint: Jodlerklub «Haselbrünneli» Biberstein und «Chinderchörli».

Jung und Alt vereint: Jodlerklub «Haselbrünneli» Biberstein und «Chinderchörli».

Jürg Nyffenegger

Auf der Bühne standen zu Beginn des Jodlerabends nicht nur dreissig gestandene «Haselbrünneli»-Jodler, darunter vier Frauen, sondern auch rund zwanzig Kinder. Der Jodlerklub hatte sich mit dem von Dirigentin Trudi Hunziker gegründeten «Chinderchörli» vereint und die alten und die jungen Stimmen flossen nahtlos ineinander. Es war eindrücklich, mit welchem Eifer sich die Mädchen und Buben ins Zeug legten und qualitativ den Erwachsenen in Nichts nachstanden.

Vortragslied fürs «Eidgenössische» vorgestellt

Munter führte Marco Lindegger durchs Programm, auf welchem bekannte Komponistennamen wie Emil Wallimann, Adolf Stähli, Hans Aregger und – hier als Textdichter – Rocklegende Polo Hofer standen. Gut vorbereitet waren sie alle, die Chorsänger, die Kinder, die mit Soli aufwartenden Cony Bleuer und die erst elfjährige Erlinsbacherin Lisa Peterhans – ein Stimmentalent, das man im Auge behalten muss. Doris Erdin begleitete behutsam mit dem Akkordeon. Zu hören war auch das Vortragslied, das die Jodler am «Eidgenössischen» in Davos vortragen wollen. Hier muss nur noch etwas an der Intonation gefeilt werden.

Zwischen den Liedern spielte das Trio Zmoos aus dem Jura mit fröhlichen Tänzen auf. Wenn an diesem bestens gelungenen Abend etwas störte, dann waren es die peinlichen Witze, die zu erzählen sich ein Mitglied des Trios Zmoos bemüssigt fühlte.

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