Grossbrand

Der abgebrannte Dachstock in der Aarauer Altstadt steht wieder

Ganz wie früher: Die Giebelstadt bekommt ihren verlorenen Holz-Giebel zurück.

Ganz wie früher: Die Giebelstadt bekommt ihren verlorenen Holz-Giebel zurück.

Die im September zerstörten Dächer in Aaraus Altstadt konnten dank moderner Technik nachgebaut werden.

Während von der Rathausgasse unten noch nicht viel vom laufenden Wiederaufbau zu sehen ist, geht es oben mit Riesenschritten vorwärts. 196 Tage nach dem verhängnisvollen Brand am 3. September 2019 steht der Dachstock der beiden betroffenen Gebäude wieder und lässt wohl nicht nur das Herz eines Zimmermanns höher schlagen.

Die Brandursache ist mutmasslich auf einen nicht sachgerechten Umgang mit Raucherwaren zurückzuführen. Das der letzte kommunizierte Stand der Ermittlungen. Derweil gehen die Arbeiten bei Besitzer Grundmann Immobilien zügig voran, die neue Baubewilligung wurde noch 2019 erteilt. Schnell geht es auch, weil die Sanierung des Dachstocks, die beim Ausbruch des Feuers im Gang war, generalstabsmässig geplant worden war – mitsamt detaillierten 3D- und Drohnenaufnahmen.

Sie kompensieren die fehlenden Pläne der alten Liegenschaft. Und helfen nun dabei, die klaffende Lücke im Herzen der Altstadt wieder zu schliessen, damit die Häuser baldmöglichst wieder von Bewohnern und Co-Working belebt werden können.

Aus der Vogelperspektive: das Ausmass des Brandes in der Aarauer Altstadt am Tag danach. (4. September 2019)

Aus der Vogelperspektive: das Ausmass des Brandes in der Aarauer Altstadt am Tag danach. (4. September 2019)

Das Feuer in der Altstadt von Aarau (3. September 2019)

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