Aarau
Der Aarauer City Märt lässt die Hasen laufen

Trotz neuer Konkurrenz mit dem Gais-Center und dem Bahnhof sieht die IG City Märt positiv in die Zukunft. Vor allem von der Sanierung der Altstadt erhofft man sich einiges.

Marcel Siegrist
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Der Aarauer City Märt

Der Aarauer City Märt

AZ

«Unsere neuen Mitbewerber sind da – das Gais-Center, der Bahnhof. Eine gewisse Frequenz fällt weg. Leute, die nicht mehr in die Altstadt kommen», sagte Martin Gfeller, Präsident der Interessensgemeinschaft (IG) City Märt, in seiner Begrüssung zur 24. Generalversammlung.

13 von 26 Mitgliedern trafen sich am Dienstagabend im Aarauer Restaurant Spaghetti Factory. Trotz der neuen Mitbewerber, die sich ein Stück am «Verkaufskuchen» abschneiden, zeigte sich Gfeller optimistisch: «Ich glaube mit den Zentrumsgeschäften und der Altstadt in neuem Glanz ist die Zukunft nicht schlecht.»

Kassierin Daniele Knickrehm informierte über die Rechnung 2010, die einen Verlust von 3700 Franken ausweist. Mit einem Verlust von 8000 Franken rechnet die IG auch 2011. Der Verein will kein Geld anhäufen, sondern das Eigenkapital von 38000 Franken sinnvoll einsetzen.

Vital Baldinger von der Aarauer Werbeagentur Baldinger & Baldinger informierte über die Kampagne, die unter dem Motto «Damit alles rund läuft und süss schmeckt» steht. Ziel ist, dass der City Märt als aktives Einkaufszentrum wahrgenommen wird.

Im Frühjahr startet die IG City Märt in Zusammenarbeit mit dem Verein Zentrum Aarau, der Vereinigung der Aarauer Fachgeschäfte, eine Kampagne mit Hasen. Drei grosse Hasen werden in der Stadt platziert und es wird ein Malwettbewerb durchgeführt. Zum ersten Mal wird auch eine «Frühlingszeitung» veröffentlicht.

Für das zurücktretende Vorstandsmitglied Hanspeter Ebnöther (Manor) wählte die Versammlung Andreas Camenzind, Manor Aarau.

«Im Jahr 2000 wurde der City Märt saniert, nun steht ein ‹Refreshing› an», sagte Stadtrat Rudolf Zinniker, der über die Sanierungsarbeiten, die im Sommer 2012 beginnen sollen, informierte. Architekturbüros haben Projekte eingereicht und es wird nun entschieden, ob eines davon zur Weiterbearbeitung ausgewählt wird. «Ich bin zuversichtlich, dass das der Fall ist», so Zinniker.