Zukunftsraum Aarau

Densbüren will Fusion mit Aarau prüfen

Densbüren hat rund 700 Einwohner.

Densbüren hat rund 700 Einwohner.

Nach Suhr und den beiden Entfelden hat nun auch Densbüren entschieden, wie es in Sachen «Zukunftsraum Aarau» weitergehen soll

Auch Densbüren will weitermachen: Am Zukunftsraumstammtisch vom Dienstagabend hat der Gemeinderat klar dargelegt, dass man nach der Prüfungs- definitiv die Ausarbeitungsphase in Angriff nehmen wird. Der Gemeinderat werde in der Projektsteuerung die Prüfung einer Fusion mit Aarau beantragen, sagt Gemeindeschreiberin Margrit Stüssi. Aber: Der Gemeinderat sei nach wie vor für Zusammenarbeits- und Fusionsprojekte auch ausserhalb des Zukunftsraums offen. Konkret denken die Deisperer da an Frick oder die Gemeinden im Staffeleggtal. Gespräche mit Ueken, Herznach und Frick hat es bereits gegeben, die beiden kleineren Gemeinden sind finanziell aber auch nicht viel besser gestellt als das verschuldete Densbüren. Und Frick macht derzeit keine Anstalten, ein Fusionsprojekt zu lancieren.

Der Gemeinderat stützt sich bei seinem Entscheid, ein Fusionsprojekt ausarbeiten zu wollen, nicht nur auf die Diskussionen am Zukunftsraumstammtisch. Auch in Densbüren wurde eine anonyme Bevölkerungsbefragung durchgeführt. Knapp 60 Prozent der Deisperer und über 50 Prozent der Asper haben angegeben, nicht fusionieren zu wollen. Diejenigen, die sich eine Fusion vorstellen könnten, waren sich punkto Wunschpartner uneinig: Die Varianten Aarau und Frick-Staffeleggtal haben quasi gleich viel Zustimmung erhalten.

Wie viel die Weiterverfolgung einer möglichen Fusion mit Aarau kosten wird, kann noch nicht beziffert werden. Je nach Höhe der Kosten braucht es einen Gemeindeversammlungsbeschluss. (NRO)

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