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Das Wirten im Oltner Säli-Schlössli rechnet sich nicht

Das Restaurant Säli-Schlössli gehört der Bürgergemeinde Olten.

Das Restaurant Säli-Schlössli gehört der Bürgergemeinde Olten.

Seit Ende 2013 ist das weitherum bekannte Säli-Schlössli in Olten verwaist. Mit der Verpachtung will es nicht klappen.

Für nur 500 Franken pro Monat vermietet die Oltner Bürgergemeinde das Säli-Schlössli, das Wahrzeichen der Dreitannenstadt. Trotzdem will es mit der Verpachtung nicht klappen. Seit 18 Monaten ist das Restaurant mit Gaststube, Sonnenterrasse und Rittersaal verwaist. Erst kürzlich hat ein Interessent in letzter Sekunde abgesagt.

Warum klappt es nicht? Die Bürgergemeinde hat geringe Ansprüche an den neuen Pächter: «Das Säli-Schlössli soll vor allem der Öffentlichkeit dienen, um die Aussicht geniessen zu können», sagt Bürgergemeinde-Präsident Felix Frey gegenüber Tele M1. Was der Pächter aus der Küche anbiete, sei ihm überlassen.

Extremer Wochenendbetrieb

Trotz des tiefen Pachtzinses sieht Bruno Lustenberger, Vizepräsident von Gastro Aargau, kaum Chancen für einen neuen Pächter. Er nennt mehrere Gründe, wieso es nicht klappen könnte: wenig Parkplätze, komplizierte Raumsituation mit Küche im Keller, Gaststube im Parterre, Rittersaal im ersten Stock. Zudem: «Das Säli-Schlössli ist ein Sommer-Betrieb, dazu ein extremer Wochenendbetrieb.» Der Wirt der Krone Aarburg hat schon daran gedacht, das Säli-Schlössli zu übernehmen. Auch er ist aber zum Schluss gekommen, dass er es lieber sein lässt. (fam)

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