Suhr
Das Suhrer Schulhaus steht nach nur neun Arbeitstagen

Element für Element setzen Zimmerleute derzeit den Schulhausneubau im Areal Feld zusammen. Nur gerade drei Tage haben sie pro Stockwerk gebraucht – am Montag wird Aufrichte gefeiert.

Katja Schlegel
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Die verarbeiteten Holzelemente wiegen bis zu zweieinhalb Tonnen pro Stück. Diese hier wiegen rund 700 Kilogramm.

Die verarbeiteten Holzelemente wiegen bis zu zweieinhalb Tonnen pro Stück. Diese hier wiegen rund 700 Kilogramm.

Katja Schlegel

Dem Neubau auf dem Schulareal Feld in Suhr kann man derzeit beim Wachsen zuschauen: Wie Legobauer setzen die Zimmermänner die bis zu zweieinhalb Tonnen schweren Tannenholzelemente zusammen. Das Element kommt am Kranhaken angeflogen, wird aufgelegt und mit ein paar wenigen Hammerschlägen fixiert.

Nur gerade drei Arbeitstage brauchen die Zimmermänner so pro Stockwerk, neun Arbeitstage für den gesamten Bau. «Die grosse Arbeit lag in der Vorbereitung, die hat rund ein Jahr gedauert», sagt Architekt Hans Hohl vom Aarauer Architekturbüro Hohl Partner Architekten AG. Bis hin zum kleinsten Bohrloch sei bereits vor dem Baustart alles geplant gewesen.

Bau kostet vermutlich weniger

Mit Ausnahme des Treppenhauses und eines Wandelementes wird der gesamte Bau in Holzbauweise errichtet. Rund 450 Kubikmeter Holz werden verbaut, alleine für die Decke sind es über 100. Bereits am Montag wird das Dach abgedichtet und mit den Schülern Aufrichte gefeiert, in einer Woche werden die Betonböden gegossen und in zwei Wochen die Fenster eingesetzt.

Bis das Schulhaus mit zwei Kindergärten, sechs Klassenzimmern samt Nebenräumen, Medienraum und Bibliothek bezugsbereit ist, wird es noch bis Juni dauern. Schon jetzt lässt sich aber laut Bauleiter Jürg Hertig vom Aarauer Architekturbüro Hertig Noetzli sagen, dass der Kredit für die Gebäudekosten von 4,7 Millionen nicht ausgeschöpft werden muss: «Nach heutigem Stand kommt der Neubau günstiger.»

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