Aarau
Das Stadtmuseum hat jetzt eine Bar

Walter Vogt und Marianne Klopfenstein schenken einmal wöchentlich aus

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Walter Vogt und Marianne Klopfenstein hinter einem Theken-Element.uhg

Walter Vogt und Marianne Klopfenstein hinter einem Theken-Element.uhg

Urs Helbling

Sie nennt sich «Stadtbar». Die Eröffnung wird unter dem Titel «Vernissage» durchgeführt. Heute Abend um 17.30 Uhr geht es los. Und dann jeden Donnerstag. Das Stadtmuseum Aarau bekommt jeweils für drei Stunden eine Bar. Geführt von zwei Externen: Von den Berufskommunikatoren Marianne Klopfenstein und Walter Vogt, die beide zwölf Jahre lang den «Krone-Talk» veranstaltet haben. «Das ist nicht die Bar des Museums. Es ist unsere Bar», betont Walter Vogt. Die Werkstätte des Museums hat allerdings die mobilen Theken gezimmert. Diese sollen nicht nur für die «Stadtbar» sondern auch für andere Veranstaltungen in der grossen Halle des Museums verwendet werden.

Die «Stadtbar» will ihrem Namen Ehre machen und eine breite, repräsentative Bevölkerungsschicht ansprechen. Es sollen gute Gespräche zwischen Menschen ermöglicht werden. Die Preise seien normal, weder hoch noch tief, versichert Marianne Klopfenstein. Der Eintritt ist gratis – es sei denn, es werden Spezialattraktionen geboten. Zum Beispiel Talks, von denen die Initianten jeden Monat einen haben möchten. An der heutigen Vernissage gibt es ausnahmsweise (und gratis) Live-Musik. «Eine Überraschungsband», so Marianne Klopfenstein. Die Besucher sollen relativ stark auf das Geschehen in der Bar Einfluss nehmen können. Auch was den Lieferanten der Canapés betrifft. Da beginnt heute Abend ein Contest, an dem sich mehrere Aarauer Bäckereien beteiligen. (uhg)