Am Samstagnachmittag (Anpfiff um 17.30 Uhr) kommt es im Aarauer Stadion Brügglifeld zum attraktiven Duell zwischen dem FC Aarau und dem FC Zürich. Die Partie in der zweiten Hauptrunde im Schweizer Cup sieht allein schon aufgrund des Liga-Unterschieds den FC Zürich als Favoriten. Die Aarauer werden es dem einstigen Meisterschafts-Rivalen jedoch sicher nicht allzu einfach machen. Hochspannung in diesem Derby der beiden Kantonsnachbarn ist garantiert.

Leider nicht nur jene auf dem Spielfeld. Nicht nur, aber auch aufgrund der Vorfälle in jüngster Zeit (Matchs GC-Zürich, Wil-Aarau) kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich zum Spiel in Aarau nicht nur friedliche Fans einfinden werden.

«Wir sind darauf vorbereitet»

Das weiss auch Leo Locher, Sicherheitschef des FC Aarau: «Es ist ganz klar ein High-Risk-Spiel, wir werden in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei das Sicherheitsdispositiv aufziehen, welches für solche Spiele nötig ist. Was zu tun ist, wissen wir aus den Zeiten der Super League.»

Details zum Dispositiv verrät Locher nicht: «Bei Begegnungen mit Zürich, mit Basel und mit St.Gallen hat es in der Vergangenheit immer etwa wieder Scharmützel gegeben. Wir sind darauf vorbereitet.» Laut Locher werden ein paar hundert Zürcher Fans erwartet, die mit einem Extrazug anreisen werden.

Für dessen Betreuung sind Bahnpolizei und Kantonspolizei zuständig. Doch auch Kapo-Sprecher Bernhard Graser will sich keine Würmer aus der Nase ziehen lassen: «Die Sicherheitslage wird vor solchen Spielen jeweils im Detail analysiert und dann das nötige Dispositiv eingeleitet.» Für wie «heiss» die Kapo den bevorstehenden Cup-Match einschätzt, lässt Graser offen, lässt aber immerhin durchschimmern, dass der Samstag längst nicht für alle Polizisten ein freier Tag sein wird.