Schulhaus
Das Pestalozzischulhaus in Aarau wird umgebaut

2011 hat das Stimmvolk einen Kredit von 17.5 Millionen Franken bewilligt, um das Pestalozzischulhaus zu renovieren. Diese Woche haben die Umbauarbeiten begonnen. Die Arbeiten werden auf zwei Jahre verteilt.

Hubert Keller
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Visualisierung Eingang des Pestalozzischulhauses Aarau

Visualisierung Eingang des Pestalozzischulhauses Aarau

AZ

Die Mauern des Pestalozzischulhauses, das heute die Handelsschule beherbergt, sind bald 140 Jahre alt und entsprechend dick, was einem modernen Schulunterricht hinderlich ist. Ein kabelloser Internetempfang ist in den Schulzimmern nicht möglich, entsprechende Leitungen sind nicht vorhanden, ein Server, bei dem sich die Lehrpersonen bedienen könnten, steht nicht zur Verfügung. Und die Stromversorgung der Schulzimmer ist mangelhaft. Es fehlt schlicht eine moderne Gebäude- und Energietechnik.

Das wird sich ändern. Gestern Montag haben die Umbauarbeiten begonnen, für die das Stimmvolk Ende November letzten Jahres einen Kredit von 17,5 Mio. Franken bewilligt hat. In drei zehnwöchigen Etappen, verteilt auf dieses und die nächsten beiden Jahre, werden die umfangreichen Arbeiten vorgenommen. Diese werden auf die jeweiligen Sommerferien konzentriert, um den Schulbetrieb aufrechterhalten zu können.

Gebäude steht unter Denkmalschutz

Die Gebäudehülle und die Böden werden isoliert, die Fenster ersetzt, die Haustechnikanlagen optimiert, damit der viel zu hohe Energieverbrauch gesenkt werden kann. Die ursprünglichen architektonischen Qualitäten des im Stil des Spätklassizismus gebauten Schulhauses werden, sofern noch vorhanden, wieder sichtbar gemacht. Das Gebäude steht nämlich unter kantonalem Denkmalschutz.

Die erste Bauetappe umfasst den Westflügel. In 15 Schulzimmer richten sich für zehn Wochen Handwerker ein. Die Lehrlinge weichen zum Teil ins Zeughaus, in die Alte Kantonsschule oder die Migros-Clubschule aus. (Kel)