Aarau
Das Lonstroff-Areal wird von der IBA neu genutzt werden

Die Lonstroff AG wechselt ihren Sitz von der Industriestrasse 31 in Buchs nach Merenschwand. Der Umzug der Produktionsanlagen nach Merenschwand hat bereits begonnen und wird spätestens Ende 2015 abgeschlossen sein.

Hubert keller
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An der Industriestrasse: Lonstroff zieht weg, die IBAarau ein.

An der Industriestrasse: Lonstroff zieht weg, die IBAarau ein.

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Die IBAarau AG hat am 29. August das gesamte Lonstroff-Areal erworben und plant, dort einen neuen gemeinsamen Werkhof für Strom, Gas, Wasser, Wärme sowie Büro-, Werkstatt- und Lagergebäude für die IBAarau Elektro AG und weitere Einheiten zu errichten.

27'000 Quadratmeter gross

Das Areal der wegziehenden Lonstroff AG an der Gemeindegrenze Aarau/Buchs misst rund 27'000 Quadratmeter. Das neue Areal erlaube es, ab 2016 die heute noch verteilten Werkhöfe zusammenzulegen und an einem Standort mit optimaler Anordnung und Nutzung neu aufzubauen, teilt die IBAarau mit.

«Die IBAarau Elektro AG erhält am neuen Standort ihren Bedürfnissen entsprechende Arbeitsplätze und Lagerräume.» Weitere Einheiten wie die Servicebetriebe sowie Teile der Netzplanung würden an den neuen Standort verlagert. Der Hauptsitz der IBAarau AG an der Oberen Vorstadt 37 in Aarau wird jedoch beibehalten.

Die IBAarau Strom AG hat ihren Werkhof heute im Bereich des Aarekraftwerks, der Werkhof für Erdgas und Wasser liegt an der Erlinsbacherstrasse in Richtung Stadt. Über die spätere Nutzung der frei werdenden Gebäude und Areale könne die IBAarau erst zu einem späteren Zeitpunkt informieren, heisst es in einer Mitteilung zuhanden der Medien.

Suboptimal für Lonstroff

Die über 100 Jahre alte Gummifirma Lonstroff hat an der Industriestrasse östlich des Bahnhofs suboptimale Bedingungen. In Merenschwand hat Lonstroff die Hallen und Räume der AWM Plast Tech übernommen, die ihre Kunststoff-Produktion vor gut zwei Jahren nach Osteuropa verlegt hat. Mit Lonstroff ziehen rund 160 Arbeitnehmer weg.

Lonstroff macht Hightechprodukte im stark wachsenden Markt der Medizinaltechnik. Ein Grossteil der qualitativ hochstehenden Produkte werden exportiert. Es handelt sich zum Beispiel um Gummiteile für Spritzen.

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