Aarau

Das KIFF gibt ein Kurz-Comeback: Vor der Sommerpause wird corona-konform gefeiert

Das KiFF geht bald in die Sommerpause. 250 Personen dürfen zuvor noch einmal richtig feiern.

Das KiFF geht bald in die Sommerpause. 250 Personen dürfen zuvor noch einmal richtig feiern.

Vor der Sommerpause lädt das KIFF unter Einhaltung der gängigen Corona­vorschriften zu einem letzten Tanz vor der Sommerpause ein. Einen zusätzlichen Motivationsschub verleiht das geplante «KIFF 2.0». Die Eröffnung ist Stand heute im Herbst 2024 geplant.

Ein Saisonende ohne ein letztes Konzert, ohne eine letzte Party – das kommt für die KIFF-Crew nicht in Frage: Vor der Sommerpause wird noch einmal zwei Tage lang gefeiert, am nächsten Wochenende (26./27. Juni), unter Einhaltung aller Corona­vorschriften. Entschieden wurde das ganz spontan. «Wir freuen uns enorm, unser Publikum wiederzusehen», sagt Nadia Zanchi, Leiterin Kommunikation.

Am Freitag gibt es zwei akustische Konzerte von Femi Luna und Long Tall Jefferson, am Samstag ein Daydance in Kooperation mit dem Aarauer Label Schall&Lauch. Tickets gibt es für je 250 Personen. Danach geht es in die Sommerpause; die Wiedereröffnung ist – die weiterhin positiven Entwicklungen vorausgesetzt – am 4. September geplant, auftreten werden vor allem Schweizer Bands.

Das langersehnte Wiedersehen – gut für alle Gemüter. Und ein Motivationsschub. Denn jetzt geht es für das Neubauprojekt KIFF 2.0 in eine heisse Phase: die Finanzierung. Noch liegen offiziell keine Zahlen auf dem Tisch, aber die Initianten werden einen kleinen Millionenbetrag selber stemmen müssen – nebst den Beiträgen von Stadt und Kanton.

Die Mittelbeschaffung hätte diesen Frühling anlaufen sollen, ausgerechnet. «Es ist bestimmt nicht der idealste Zeitpunkt, um Sponsoren und private Mäzene zu suchen», sagt Oliver Dredge, Co-Geschäftsleiter und Projektleiter «KIFF 2.0». Nichtsdestotrotz treibe man das Projekt voran. Denn das KIFF braucht den Neubau; das Gebäude ist in die Jahre gekommen, die Eventräume sind zu klein.

Arbeiten an «KIFF 2.0» laufen auf Hochtouren

Aktuell laufen deshalb auch die Arbeiten am Vorprojekt auf Hochtouren, noch mehr als in coronafreier Zeit. «Wir können uns voll auf das Projekt fokussieren», sagt Dredge. Trotzdem setzt er auf den Faktor Zeit, der die aktuellen Nöte wieder heilt und ihnen wieder in die Karten spielt. Die Eröffnung ist – Stand heute – im Herbst 2024 geplant. Dredge schliesst nicht aus, dass sich dieser Termin nach hinten verschieben könnte. Aber mehr nicht. «Corona bedeutet vielleicht eine Verzögerung für das ‹KIFF 2.0› – aber bestimmt nicht das Ende.»

Diese Woche publiziert wurde ausserdem der Jahresbericht 2019: So fanden letztes Jahr exakt 200 Veranstaltungen statt, besucht von 42000 Gästen; der Umsatz liegt bei über 3 Millionen Franken, der Eigenfinanzierungsgrad bei 68 Prozent (ohne Gelder für «KIFF 2.0»).

Insgesamt hat der Verein KIFF Subventionen von der Stadt Aarau, dem Kanton Aargau und dem Kuratorium im Wert von 876000 Franken erhalten. Für «KIFF 2.0» haben Stadt und Kanton zusätzlich Projektierungsgelder von je 220000 Franken gesprochen.

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