Aarau
Das Kantonsspital erhält ein eigenes Feuerwehrauto

Aarau Erstmals erhielt die Betriebsfeuerwehr des Kantonsspitals Aarau (KSA) ein eigenes Tanklöschfahrzeug. Mit einer Einsatzübung wurde es feierlich eingeweiht.

Hanny Dorer
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Mit einer Einsatzübung, zusammen mit dem Stützpunkt Aarau, wurde das erste eigene Tanklöschfahrzeug eingeweiht. Hanny Dorer

Mit einer Einsatzübung, zusammen mit dem Stützpunkt Aarau, wurde das erste eigene Tanklöschfahrzeug eingeweiht. Hanny Dorer

Natürlich musste die rund 60-köpfige Betriebsfeuerwehr des KSA auch bisher nicht ohne Tanklöschfahrzeug (TLF) auskommen. Vielmehr hatte sie ein älteres Fahrzeug der Stützpunktfeuerwehr Aarau leihweise zur Verfügung. Bei der letzten Inspektion durch die Aargauische Gebäudeversicherung zeigte sich jedoch, dass dessen Pumpe nicht mehr richtig funktioniert, und auch sonst wies das 30-jährige Fahrzeug einige Mängel auf, die wegen fehlender Ersatzteile nicht zu beheben waren. Ein Ersatz drängte sich deshalb auf.

«Ein neues TLF kam aus Kostengründen nicht infrage», sagte Kommandant André Barfuss an der Einweihungsfeier. «Wir waren jedoch zuversichtlich, dass im Zuge der Feuerwehrfusionen das eine oder andere TLF irgendwo überzählig sein würde.» Tatsächlich wurde man fündig: Das nicht mehr benötigte TLF der Feuerwehr Bergdietikon wurde von der Firma Brändle als Occasion angeboten. Der Mercedes Benz 1218AF entsprach genau den Anforderungen; lediglich kleinere Umbauten wurden unter der Federführung von Nico Vogel und Kurt Wildhaber vorgenommen. Mittlerweile sind Chauffeure und Maschinisten eingearbeitet, das TLF ist einsatzbereit, «auch für Hilfeleistungen bei Nachbarfeuerwehren», wie Barfuss betonte.

Gemeinsame Einsatzübung

Für einmal hat man am Montagabend das Nützliche mit dem Angenehmen, also die jährliche gemeinsame Einsatzübung mit der Stützpunktfeuerwehr Aarau mit der Einweihungsfeier verbunden. Übungsleiter Kurt Wildhaber hatte im Haus 7 einen Brand im Untergeschoss ausgesteckt, aus verschiedenen Stockwerken waren insgesamt sieben Personen zu retten. Dabei kam nicht nur die Autodrehleiter des Stützpunktes, sondern auch der aufblasbare Sprungretter zum Einsatz. Einsatzleiter Thomas Rupp führte den Einsatz souverän, sodass am Schluss ein klares «Übung erfüllt» erteilt wurde.

Den Rest des Abends verbrachten die Feuerwehrleute und Gäste samt Delegationen aus Suhr und Buchs beim währschaften Imbiss im Feuerwehrlokal des KSA.

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