Wildpark Roggenhausen Aarau

Das beliebte «Roggi»-Pony Marengo ist tot

Marengo wurde 25 Jahre alt.

Marengo wurde 25 Jahre alt.

Ganz plötzlich bekam das Pony Blutungen wegen eines Tumors im Magen. Es musste von seinem Leiden erlöst werden. Das einzig verbliebene «Roggi"-Pony Mira soll aber nicht lange alleine bleiben.

Das Welsh-Montain-Pony Marengo gehörte zwei Jahrzehnte lang zu den Publikumslieblingen im Wildpark Roggenhausen. Doch nun ist es nicht mehr da: Wie der Wildpark auf Facebook mitteilte, musste Marengo wegen eines unbehandelbaren Tumors eingeschläfert werden.

Offenbar ist alles ganz plötzlich passiert: «Marengo war bis zum Tag vor seinem Tod nichts anzusehen und er schien gegen aussen gesund», sagt Stadtoberförster Fabian Dietiker auf Anfrage. Letzte Woche habe er aber eines morgens Nasenbluten gehabt, weshalb die Pferdeklinik Dalchenhof in Brittnau beigezogen wurde. Diese fand einen Tumor im Magen des Ponys. «Der Tumor hatte schwere innere Blutungen ausgelöst, so dass dem Tier nicht mehr geholfen werden konnte und es eingeschläfert werden musste», sagt Dietiker.

Marengo war ein Senior

Die Krankheit kam für das Roggi überraschend; die Tumorerkrankung wurde erst nach dem Tod des Ponys bei einer Obduktion und anhand schlechter Blutwerte entdeckt. Immerhin: Marengo wurde 25 Jahre alt und damit schon ein Senior. Welsh-Ponys sind allerdings sehr robust und können auch mal über 30 Jahre alt werden.

Traurig ist der Verlust von Marengo nicht nur für das Team und die Besucher im «Roggi». Sondern in erster Linie für das einzige verbleibende Pony Mira. Eigentlich seien im Wildpark immer drei Ponys zu Hause gewesen, sagt der Stadtoberförster. Aber als vor fast genau zwei Jahren das 24-jährige Shetlandpony Roxy eingeschläfert werden musste, weil es schwere Probleme mit dem Schlund hatte, entschied man sich, vorderhand nur noch zwei Ponys zu haben.

Doch Mira wird nicht alleine bleiben. Vielleicht bekommt sie sogar zwei neue Stallkumpel: «Wir haben heute Morgen anlässlich der Teamsitzung im Roggenhausen besprochen, dass wir sehr gerne wieder ein bis zwei Ponys für den verstorbenen Marengo anschaffen möchten», sagt Fabian Dietiker. «Dies einerseits, um dem verbleibenden Pony Mira ‹Gspänli› zur Seite zu stellen, anderseits aber auch, weil die Ponys bei den Parkbesuchenden sehr beliebt sind und gerne besucht werden. Die Tierpflegenden werden sich nun nach geeigneten Ponys umsehen.»

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