Am Donnerstag war Coop-Chef Joos Sutter der grosse Star. Am Freitag das Bahnhof-Klavier von Andres Brändli. Es ist nach einer Tour de Suisse zurück in Aarau. Und steht an prominentester Lage vor dem neuen «Sapori d’Italia» – auf einer Art rotem Teppich.

Inmitten von Gartentischchen und fünf Olivenbäumen. Am Freitag war noch nicht abzusehen, ob sich an dieser prominenten Lage (täglich 30'000 Passanten) wieder so viele Gelegenheits-Pianisten finden werden wie am bisherigen, etwas ruhigeren Standort beim Restaurant «Scent of Bamboo». Dort war der Kotelett-Walzer das meistgespielte Stück.

Nicht einmal fünf Minuten nachdem das Klavier aufgestellt wurde, erklangen die ersten Lieder in der Bahnhofshalle.

Nicht einmal fünf Minuten nachdem das Klavier aufgestellt wurde, erklangen im April die ersten Lieder in der Bahnhofshalle.

Klar ist, dass die Tournee des Klaviers hier zu Ende gehen wird. Sie begann am 1. April und führte unter anderem über Biel bis nach Thun.

André Damian Notter entlockt dem Klavier am Bahnhof Aarau die letzten Klänge – und Initiant Andres Brändli sagt, weshalb das Instrument die zwei Monate unbeschadet überstanden hat.

André Damian Notter entlockt dem Klavier am Bahnhof Aarau die letzten Klänge – und Initiant Andres Brändli sagt, weshalb das Instrument die zwei Monate unbeschadet überstanden hat. (Juni 2017)

 

Der Auftritt in der Bahnhofunterführung hat Joos Sutter gefallen: «Aarau ist perfekt für so einen Laden.» Gemeint hat er das neuartige italienische Delikatessen-Geschäft «Sapori D’Italia». Es befindet sich im ehemaligen «Aperto». Coop hatte diese Kette übernommen. (uhg)