TV-Krimiserie

Dank «Der Bestatter»: Aarau soll schweizweit besser vermarktet werden

Die Stadt Aarau soll besser vermarktet werden.

Die Stadt Aarau soll besser vermarktet werden.

Die TV-Krimiserie «Der Bestatter» bekommt mehr Aarau. Das will der Präsident der Aarauer Detaillisten nutzen, um die Stadt bei den Schweizern bekannter zu machen. Dazu hat Marcel Suter schon eine konkrete Idee.

Die SRF-Krimiserie «Der Bestatter» wird fortgeführt und bekommt mehr Aarauer Kolorit. «Die Stadt stellt die moderne Schweiz dar», heisst es zur Begründung beim Schweizer Fernsehen.

Das ist Balsam auf die Aarauer Seele. Noch vor einem halben Jahr stellte eine «SonntagsBlick»-Umfrage fest, dass Aarau die unbeliebteste Stadt bei den Schweizern sei. Sie landete auf dem letzten Rang von 20 verglichenen Städten in der Schweiz.

Diesmal soll die Aarauer Standortförderung die Gunst der Stunde nutzen, um die Aargauer Kantonshauptstadt besser zu vermarkten.

Mitglied Marcel Suter will das Thema im Vorstand aufnehmen. «Wir müssen uns gut überlegen, was wir daraus machen.»

Die Krimiserie sei an sich ja nicht so positiv besetzt, weil es um den Tod gehe. Bei der ersten Staffel wollte die Standortförderung die Stadt noch nicht mithilfe der TV-Krimiserie besser bewerben.

Polizeiposten in der alten Post

Suter will zum einen das Selbstbewusstsein der Stadt fördern, andererseits sollten die TV-Zuschauer durch den Krimi einen positiven Gesamteindruck von Aarau vermittelt bekommen. «Wir müssen die Marke Aarau bekannter machen, alles andere ergibt sich dann von selbst.»

Einfluss nehmen auf Drehorte will der umtriebige Präsident der Aarauer Detaillisten aber nicht.

Trotzdem schwebt Suter vor, wo etwa der Polizeiposten eingerichtet werden könnte, den das Schweizer Fernsehen noch sucht: In der Altstadt im alten Kaufhaus an der Kronengasse, wo bis vor kurzem die Post untergebracht wird.

«Mit Fotos von den Filmaufnahmen könnte man den Ort später auch touristisch vermarkten», sagt Suter.

Meistgesehen

Artboard 1