Corona
Parkgebühren, Steuern, Badi-Eintritte: Wo Aarau brillierte – und wo es tauchte

Mit einem Überschuss von 4,2 Millionen Franken im ersten Corona-Jahr geht es der Stadt Aarau finanziell sehr gut. Aber nicht überall scheint Sonne. Der Stadtrat verrät interessante Corona-Zahlen.

Urs Helbling
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Die Badi im Schachen war weniger gut besucht.

Die Badi im Schachen war weniger gut besucht.

Michael Hunziker

Mit 97 Prozent ein vergleichsweise tiefer Steuerfuss und nach wie vor ein Vermögen von 5168 Franken pro Einwohner (minus 17 Fr. im 2020): Die Kantonshauptstadt steht finanziell gut da. Und der Stadtrat hat ­wieder geliefert. «Trotz der aussergewöhnlichen Rahmenbedingungen aufgrund der anhaltenden Coronalage», wie er schreibt. Die Rechnung 2020 schloss um 4,4 Mio. Franken besser ab als budgetiert (4,2 Mio. Gewinn statt 0,2 Mio. Verlust). Das ist der vierte satte Gewinn in Folge, auch wenn er nicht mehr so gross ausgefallen ist wie im Vorjahr (7,4 Mio. Fr.). Es gab Minderausgaben beim Betriebsaufwand (1,2 Mio.), Mehreinnahmen bei den Steuern (2,2 Mio.) und Buchgewinne bei Immobiliengeschäften (1,7 Mio).