Aarau
Cevi-Jungschar baut Hochhäuser im Wald

Ein junges Paar klagt über Wohnungsnot – ein Hochhaus müsste her. Die Cevi-Jungschar ist um Ideen nicht verlegen. Die Häuser werden kurzerhand im Wald gebaut.

Patricia Schoch
Merken
Drucken
Teilen
Das spätere Siegerhaus wird Stock für Stock hochgezogen. Patricia Schoch

Das spätere Siegerhaus wird Stock für Stock hochgezogen. Patricia Schoch

Über 200 Kinder und Jugendliche lauschen dem jungen Paar aus dem Rollenspiel gebannt. Die Cevi-Jungscharen aus dem Regionalverband Aargau, Solothurn, Luzern und Zug haben sich am Samstagnachmittag im Aarauer Wald zum Geländespiel versammelt. Mehrmals im Jahr organisiert der Verband gemeinsame Anlässe für alle Jungscharen der Grossregion. Ziel dabei ist, Synergien zu nutzen und sich gegenseitig kennen zu lernen.

Bauen wie im richtigen Leben

Unter dem Motto «Der Platz wird eng» werden die Jungschärler heute zu Architekten mit der Aufgabe, ein Hochhaus zu bauen. Das ist nicht ganz einfach – schliesslich soll das Hochhaus möglichst hoch und schön werden. Die Zeit ist knapp bemessen. Doch die Mühe lohnt sich, denn eine dreiköpfige Jury wird die Bauten bewerten und einen Preis verleihen.

Wie im richtigen Leben kostet Bauen auch hier viel Geld. Dieses können sich die Gruppen an verschiedenen Posten erarbeiten. Jede Aktion, ob Nägel einschlagen, Knoten knüpfen oder ein Lied singen, wird entlohnt.

Baumaterial wird knapp

Das Geld dürfen die Bauherren anschliessend in Baumaterial, hauptsächlich bestehend aus Karton und Bastelutensilien, umtauschen. Was zu dem Zeitpunkt noch niemand ahnt – die Bauteile fürs Dach sind knapp. Jede Gruppe wird nur ein Stück der obligatorischen vier Dachziegel erhalten. Zum Schluss werden sich also jeweils vier Gruppen zusammenschliessen müssen, um ihr Bauprojekt erfolgreich abzuschliessen. Das ist dem Cevi-Regionalverband wichtig: Neben Spiel und Spass sollen an diesem Nachmittag auch soziale Werte vermittelt werden.