Aarau

Bye bye, ihr süssen Schwänchen! – Aber eine kleine Hoffnung besteht

Die kleinen Aarauer Schwänchen sind ertrunken. Oder haben sie den Sturz das Wehr hinunter doch überlebt? Am Samstag wurden zwei Schwänchen an der Aare zwischen Telli und Rohr gesehen. Eine kleine Hoffnung besteht.

Klein ist sie, die Hoffnung. Aber, sie besteht: Zwei der vier grauen Flaumbällchen vom Zurlindensteg könnten noch leben.

Gesichtet hat die Schwänchen eine Velofahrerin aus Biberstein am Samstag gegen 16 Uhr beim neuen Holzsteg zwischen dem Telliquartier und Rohr. Dort, wo die Suhre in die Aare mündet.

Die beiden sollen, etwas verloren, alleine über den Kiesweg gewatschelt sein und seien schnell durchs Gras Richtung Aare geflüchtet, als die Frau sich näherte.

Es war das letzte Mal, dass - wenigstens zwei der vier Schwänchen - lebend gesehen wurden.

Dass es sich um die Schwänchen vom Zurlindensteg handelte, davon ist mit grosser Wahrscheinlichkeit auszugehen.

Die Kleinen waren abgedriftet

Bereits am Samstagvormittag war die Schwanenfamilie nämlich nahe beim Rüchligwehr gesichtet worden. Auf der Onlineplattform der Aargauer Zeitung kommentiert Tellibewohnerin Sigrid Buchmüller:

«Das Unglück ereignete sich am Samstag zwischen 10.30 und 11.30 Uhr. Auf dem Weg zum Gemüsemarkt sichteten wir die ganze Familie Schwan, welche im reissenden Fluss Richtung Rüchlig trieb. Auf unserem Rückweg hörten wir von weitem schon Schreie und Flügelschlagen. Die Kleinen waren schon abgedriftet. Die Alten blickten uns flehend an, als wollten sie sagen: Hilfe, Hilfe.»

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