Aarau
Busbahnhof: Neues Opfer der Stolperschwelle – trotz Markierung

Seit drei Wochen ist die kleine Stufe rund um den Bushof markiert. Trotzdem ist nun eine Frau schwer gestürzt. Laut TeleM1 kann auch die Kante der Perrons für ältere Passagiere zum Problem werden.

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Die Rentnerin stürzte und schlug mit dem Gesicht auf. TeleM1

Die Rentnerin stürzte und schlug mit dem Gesicht auf. TeleM1

Die breite weisse Linie hat ihr nichts genützt: Eine 84-jährige Frau aus Unterentfelden stürzte trotz der neuen Markierung über die drei Zentimeter hohe Schwelle rund um den Bushof in Aarau. Dabei schlug sie mit dem Gesicht auf und musste ins Spital gebracht werden.

Gegenüber Tele M1 sagt die Seniorin: «Ältere Leute sehen die Linie nicht gut.» Sie habe stark geblutet und sich zuerst nicht rühren können.

Nicht nur für Senioren gefährlich

Für ältere Menschen ist offenbar nicht nur die kleine Schwelle gefährlich, welche Blinden anzeigt, dass sie den Fussgängerbereich verlassen und den Verkehrsbereich betreten. Senior Kurt Solenthaler, ebenfalls aus Unterentfelden, stürzte Mitte August über den gut sichtbaren Bordstein des Busperrons. Er stolperte über die Kante, als er auf den gehen Bus wollte. Dabei brach er sich den Arm und musste vier Tage im Spital verbringen. (kus)

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