Stadion
Buchser Einwohnerrat Reto Fischer: «Ich bin nicht nur FCA-Fan, sondern auch Volksvertreter»

Statt voll aufs Torfeld zu setzen, verteidigt der gut vernetzte Parlamentarier Reto Fischer aus Buchs die Option Obermatte. Das empört die Fangemeinde.

Nadja Rohner
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Um 10.10 Uhr gestern Morgen steht Reto Fischer auf der Buchser Obermatte, holt tief Luft, und sagt: «Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust.» Und dann erklärt er, der parteilose Buchser Einwohnerrat und glühende FC Aarau-Fan seit Jahrzehnten, weshalb er sich einer Bewegung angeschlossen hat, die sagt: Das Torfeld Süd ist der falsche Standort für ein neues Fussballstadion, man müsse Alternativen suchen.

Fischer gehört nicht dem Initiativkomitee «Unser Stadion» an. Er hat aber eine Motion eingereicht, die den Buchser Einwohnerrat auffordert, Hand zu bieten für die Planung eines polysportiven Zentrums inklusive Fussballstadion auf der Obermatte.

Das klingt paradox, vielleicht auch ein bisschen nach Himmelfahrtskommando. Fischer sagt, er wolle einfach unbedingt ein neues Stadion für den FC Aarau. Aber er müsse ehrlich sein und sagen: «Ich spüre, wie das Projekt im Torfeld Süd an Rückhalt in der Bevölkerung verliert. Deshalb unterstütze ich, dass mit der Initiative die Suche nach Alternativen angestossen wird, eben beispielsweise bei uns in Buchs.

Reto Fischer ist in Aarau extrem gut vernetzt.

Reto Fischer ist in Aarau extrem gut vernetzt.

Michael Würtenberg

Der Standort Obermatte war auch bei uns informell immer wieder mal im Gespräch.» Aus seiner Sicht ergebe sich damit für Fans «d’Figgi und d’Mühli»: «Wir Fans können im November an der Urne Ja sagen und trotzdem die Initiative unterschreiben, sodass wir nicht mit leeren Händen dastehen, wenn das Volk Nein sagt zum Torfeld Süd.»

Als das Initiativkomitee Fischer vor einer Weile kontaktierte, sei er erst sehr skeptisch gewesen, habe sich dann aber von den Argumenten überzeugen lassen. Es sei ihm bewusst, sagt Reto Fischer, dass im Initiativkomitee auch Leute seien, die überhaupt kein Stadion wollen, weder im Torfeld noch auf der Obermatte noch anderswo. «Aber wenn die Initiative zustande kommt und die Stimmbürger zustimmen, erwarte ich vom Initiativkomitee, dass es liefert.» Klar ist: Die Initiative wäre auch ohne Fischer lanciert worden. Er habe es aber wichtig gefunden, das Thema auch in Buchs frühzeitig aufs politische Parkett zu bringen.

Das Stadion und die vier Türme kämen im Torfeld ganz nah an Buchser Siedlungsgebiet zu stehen. Trotzdem hat es seit 2017, als die Hochhäuser zum Thema wurden, keine Buchser Partei für nötig gehalten, sich öffentlich dazu zu äussern. «Die Menschen in den angrenzenden Quartieren fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Ich bin nicht nur FCA-Fan, sondern auch gewählter Volksvertreter.»

Aarauer Stadion: Neue Initiative lanciert
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Der Verein "Unser Stadion" favorisiert für das neue Aarauer Fussballstadion den Standort Obermatte in Buchs.
Leila Hunziker, ehemalige Einwohnerratspräsidentin: «Aarau soll einen unabhängigen neuen Weg gehen. Kein Investor, der fordert und erpresst.»
Hanspeter Hilfiker, Aarauer Stadtpräsident: «Die Initianten wollen das Gesamtkonzept zum Kollabieren bringen.»
Urs Affolter, Ammann von Buchs: «Ich bin einigermassen erstaunt, dass der Standort Obermatte nun nach gut 12 Jahren und erheblichen Aufwendungen aller Beteiligten für das Stadion Torfeld nun unvermittelt wieder zur Diskussion gebracht wird.»

Aarauer Stadion: Neue Initiative lanciert

Zur Verfügung gestellt

Er selber hat seinen Vorstoss am Donnerstagmorgen auf Facebook gepostet. Auf seinem Einwohnerrats-Profil und in seiner «FC Aarau Stammtisch»-Gruppe. Als Einwohnerrat erhält er zumindest ein paar lobende Worte. Im FCA-Fan-Forum nicht. Für dessen Mitglieder hat Fischer einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Fischer, der Fanclub-Judas; Fischer, der Selbstdarsteller; Fischer, der sich nicht viel überlegt habe bei der Aktion. Für die Kommentatoren ist klar: Ein echter FCA-Anhänger steht hinter dem Torfeld Süd, ohne Wenn und Aber. Wie sieht denn das aus, wenn ein Hardcore-Fan plötzlich nach Alternativen sucht? Zähneknirschend wird attestiert: Das war ein cleverer Schachzug der Stadion-Gegner.

Um 15.30 Uhr steht Reto Fischer in der Aarauer Markthalle und seufzt. Er ist gekommen für ein Video-Interview, weil er das Bedürfnis hat, sich zu erklären. Fischer hat aufgehört, die wütenden Nachrichten und Anrufe zu zählen, die ihn seit dem Morgen erreicht haben. Darunter ein Rüffel aus dem Aarauer Rathaus. Auch am Cupspiel am Sonntag wird sich Fischer wohl einiges anhören müssen. Mit dem Shitstorm habe er gerechnet, sagt der Buchser Einwohnerrat, und doch sei er enttäuscht darüber, dass gewisse Leute so engstirnig seien. Immerhin habe er auch einiges an Zuspruch erhalten. Doch kaum jemand traue sich, dies öffentlich zu tun.

Die unendliche Geschichte des Aarauer Stadions

Seit über 30 Jahren ist klar, dass der FC Aarau ein neues Stadion braucht. Was bisher geschah, erfahren Sie in der Bildergalerie.
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1985: Cupsieg und Erkenntnis Der FC Aarau feiert 1985 seinen bisher einzigen Cupsieg. Vier Jahre spielt der FCA schon in der Nationalliga A. Es wird klar: Für die höchste Spielklasse ist das Brügglifeld zu klein.
1994: Erstes Projekt Sie nennen es "Vision 2002": Architekt und Ex-Fc-Aarau-Präsident Ernst Lämmli sowie Bauingenieur und Landbesitzer Peter Zubler wollen in Schafisheim ein Stadion in der Kiesgrube bauen. Für 30 Millionen Franken und 20'000 Zuschauer, inklusive Casino.
2000: Mittellandarena Der Gestaltungsplan Mittellandpark wird erarbeitet. Er umfasst das Stadion «Mittellandarena», ein grosses Shopping-Center und Büros. 2006 soll im 70-Millionen-Franken-Stadion im Torfeld Süd gekickt werden.
2001: "Vision 2002" am Ende Das weit fortgeschrittene Projekt scheitert an der Finanzierung, Zonenvorschriften und dem Widerstand "von ein paar wenigen im Verein", wie Lämmli (rechts) in einem Interview sagt.
2003: Mittellandpark nimmt erste Hürde Der Aarauer Einwohnerrat heisst einen Kredit von 900'000 Franken für die Planung des Mittellandparkes deutlich gut.
2005: Niederlage an der Urne Das Aarauer Stimmvolk lehnt das 25-Millionen-Darlehen der Stadt für den Mittellandpark ab. Eine Umfrage ergibt, dass sich die Ablehnung primär gegen das Einkaufszentrum richtet. Wenig später geben die Initianten auf.
2006: Standort Buchs Neben der Sanierung des Brügglifelds und dem Torfeld Süd (Mittellandpark) kommen zwei neue Varianten aufs Tapet. Beide sehen Standorte in Buchs vor: Lostorf und die Obermatte.
2007: Torfeld Süd setzt sich durch Der Aarauer Einwohnerrat genehmigt im Juni einen Kredit von 1,6 Millionen Franken für ein Stadion mit Mantelnutzung im Torfeld Süd. Die Einkaufsfläche ist gegenüber dem Mittellandpark halbiert. Ebenfalls zur Diskussion steht die Buchser Obermatte. Sie findet lediglich bei einer linken Minderheit Anklang. Das Stimmvolk segnet den Kredit im Herbst ab.
2008: Volk sagt Ja Der Souverän der Stadt Aarau stimmt deutlich für einen Betrag von 17 Millionen Franken für ein neues FCA-Stadion im Torfeld Süd. Bauherrin ist die private HRS AG. Vorbild für das Stadion soll die Neuenburger "Maladière" sein (Bild). Insgesamt kostet das Stadion 36 Millionen Franken.
2009: Einsprachen Gegen Gestaltungsplan und Stadion-Baugesuch gehen 41 Einsprachen ein.
13.5.2010: Abstieg Schock für den FC Aarau: Der "unabsteigbare" Klub muss nach einem 1:4 gegen GC und dem gleichzeitigen Sieg von Bellinzona den Gang in die Challenge League antreten. David Marazzi (Bild) wird von seinen Emotionen überwältigt.
13.6.2010: Erneuter Abstimmungserfolg Die Nutzungsplanung "Torfeld Süd" schafft auch die letzte politische Hürde. In einer Referendumsabstimmung heisst das Volk die Spezialzone mit einer Ja-Mehrheit von 69,5 Prozent gut. Das Stadion könnte jetzt eigentlich gebaut werden. Wenn da nicht die Einsprachen wären.
23.2.2011: Kein Asyl für GC Mitten in die Stadionplanung platzt die Meldung, dass die Grasshoppers mit einem Umzug nach Aarau liebäugeln. Die Miete im Letzigrund ist GC zu hoch. Der FCA ersucht den Stadtrat, den Zürchern Asyl zu gewähren – wegen Synergien im geplanten Stadion. Der Stadrat lehnt das Begehren ab. Grund: Die Zusatzbelastung wäre für das Volk nicht zumutbar. Bild: Aarau's Michele Polverino, links, fällt nach im Zweikampf mit GC's Rolf Feltscher im Brügglifeld.
11.5.2011: Einsprachen abgelehnt Jetzt ist der Aargauer Regierungsrat an der Reihe: Die Kantonsregierung weist die verbliebenen Beschwerden vom Sommer 2009 ab und genehmigt sowohl die Spezialzone Torfeld Süd als auch den Gestaltungsplan. Mehrere Bewohner des Aarauer Gönhard-Quartiers ziehen ihre Beschwerde ans kantonale Verwaltungsgericht weiter.
9.12.2011: HRS muss Projekt erneuern Nach dem Entscheid des Einwohnerrates vom 14. November 2011, auf die Realisierung von polysportiven Mantelnutzungen im Stadionkomplex zu verzichten (zu teuer), muss die HRS das Projekt überarbeiten. Das Baugesuch muss ein zweites Mal aufgelegt werden. Die Grundeigentümerin Mobimo rechnet mit der Inbetriebnahme des Stadions im Jahr 2015.
2012: Stadionprojekt komplett überarbeitet Weil gegen das erste Baugesuch viele Einsprachen eingingen, präsentiert die HRS ein völlig überarbeitetes Projekt (Bild). Es ist der dritte Anlauf für ein Stadion im Torfeld Süd. Gegen das neue Projekt gehen vier Einsprachen ein. Drei werden später nach langen Verhandlungen zurückgezogen.
2013: Aufstieg Erfolg auf dem Rasen: Der FC Aarau steigt nach drei Jahren in der Zweitklassigkeit in die Super League auf.
2014: Durchbruch und neue Sorgen Der FCA jubelt: Der Stadtrat erteilt die lang ersehnte Baubewilligung für das Stadion. Doch neues Ungemach folgt sogleich: Der letzte verbliebene Einsprecher reicht Beschwerde gegen die Baubewilligung ein. Er wird als Stadionverhinderer landesweit bekannt, weil der "Blick" seine Identität teilweise aufdeckt. Er findet das geplante Einkaufszentrum zu gross.
2015: Beschwerde-Marathon 2015 ist das Jahr der Justiz im Fall Torfeld Süd: Der Aargauer Regierungsrat weist die Beschwerde des Anwohners am 21. Januar ab. Er zieht vor Verwaltungsgericht, unterliegt und gelangt ans Bundesgericht. Die Bundesrichter entscheiden vorerst, dass das laufende Verfahren keine aufschiebende Wirkung hat. Trotzdem warten Stadt und die Bauherrin HRS mit dem Baubeginn zu. Auch mit einem Ausstandsbegehren scheitert der Anwohner vor Verwaltungs- und Bundesgericht.
29.5.2015: Abstieg Der FC Aarau steigt in die Challenge League ab. Mit einem 3:2-Sieg gegen den FC Thun verabschiedet sich der Klub in die Zweitklassigkeit. Bild: Sandro Burki (links) und Kollegen applaudieren zum letzten Mal in der Super League.
2016: Machtwort Das Bundesgericht weist die Stadionbeschwerde ab. "Endlich: Das Stadion kann gebaut werden", titelt die Aargauer Zeitung. Heute wissen wir: Es ging noch immer nichts.
1.5.2017: Plan B Wegen den Einsprachen, strengeren Auflagen der Liga und neuen Gesetzen kostet das Stadion nun 20 Millionen Franken mehr. Die HRS präsentiert darum den Plan B: kein Einkaufszentrum, dafür Hochhäuser für Wohnungen, Gewerbe und kleine Läden im Erdgeschoss.
15.11.2017: Stadion-Retter? Erster Auftritt von "meinstadion.ch": Die Initianten um den früheren FCA-Präsidenten Michael Hunziker (Bild Mitte) halten nichts vom Plan B. Sie wollen, dass der ursprüngliche Plan umgesetzt wird, damit die am 18. Mai 2018 ablaufende Baubewilligung nicht verfällt. Um das fehlende Geld aufzutreiben, haben sie unter anderem ein Crowdfunding lanciert. Vier Millionen Franken sollen so zusammenkommen.
26.2.2018: Millionenstrafe gefordert "meinstadion.ch" fordert eine Konventionalstrafe von mindestens 5 Millionen Franken für die HRS, sollte diese ihrer Pflicht, dem Stadionbau, nicht nachkommen. HRS hat ein bewilligtes Stadion-Projekt, will aber statt eines Einkaufszentrums Hochhäuser bauen.
6.3.2018: Plan C HRS und "meinstadion.ch" skizzieren einen Plan C. In einer Mitteilung heisst es: "Eine Zwischenfinanzierung soll es ermöglichen, den Stadionbau vom Vorliegen von rechtskräftigen Baubewilligungen von Hochhäusern zu entkoppeln." Damit könnte mit dem Stadionbau begonnen werden, auch wenn für die Hochhäuser keine Baubewilligung vorliegt. Plan C würde rund 40 Millionen Franken kosten. Und Junioren müssen nicht mehr Kissen auf die Sitzflächen der besseren Plätze im Brügglifeld legen.
21.3.2018: Gemeinsam für Plan B Stadt, Bauherrin HRS, FCA und "meinstadion.ch" geben an einer gemeinsamen Medienkonferenz das Versprechen ab: Wir ziehen jetzt alle am gleichen Strick, am Strick Plan B (Stadion mit Hochhäusern). Darum braucht es eine erneute Abstimmung über die BNO-Revision (Bau- und Nutzungsordnung). Ein Ja ist die Voraussetzung für das neue Stadion. Die Bauherrin HRS unterstützt den FCA ausserdem in den nächsten fünf Jahren mit einer Million Franken, zusätzlich zu den bisher jährlich 70'000 Franken.
Plan B: Das Stadion mit Hochhäusern.
31.8.2018: Neues Baugesuch eingereicht Das Baugesuch des angepassten Projekts für das Stadion liegt auf dem Tisch der Aarauer Verwaltung. Das komplette Gesuch für das angepasste Stadion umfasst 20 Büroschachteln. Der Baubeginn für das Stadion erfolgt erst, wenn für die neben dem Stadion geplanten vier Hochhäuser eine rechtskräftige Baubewilligung vorliegt. Voraussetzung dafür ist, dass das Volk der BNO-Revision zustimmen wird.
7.2.2019: Bundesgericht hebt Urteil auf Das Bundesgericht heisst eine Beschwerde von sechs Personen gegen ein Urteil des Aargauer Verwaltungsgericht gut. Dieses hatte eine fristgerechte Eingabe der Beschwerdeführer nicht berücksichtigt. Es hatte den Fehler selbst bemerkt und vor Bundesgericht beantragt, dass die Beschwerde gutgeheissen wird.
3.5.2019: Stadion-Gegner blitzen beim Aargauer Verwaltungsgericht ab Das Aargauer Verwaltungsgericht weist drei Beschwerden zur Revision der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) ab. Darunter auch jene, die es zum zweiten Mal bearbeiten musste, weil es beim ersten Mal das rechtliche Gehör der Beschwerdeführer verletzt hatte. Das Bundesgericht hatte das Urteil darum aufgehoben. Das Stadion geht frühestens in der Saison 2022/2023 in Betrieb.
16.8.2019: Politiker aus dem links-grünen, vereinzelt auch aus dem bürgerlichen Lager lancieren überraschend eine Volksinitiative für einen neuen Stadion-Standort – die Buchser Obermatte kommt wieder ins Gespräch.
26.8.2019: Der Aarauer Einwohnerrat heisst die Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung und den 17-Millionen-Kredit gut. Damit steht der Volksabstimmung im November 2019 nichts mehr im Weg. Im Bild: FDP-Fraktionschef Yannick Berner im FCA-Dress.
24.11.2019: Die Stadt Aarau sagt zu beiden Abstimmungen bezüglich Stadion im Torfeld Süd mit 61 Prozent Ja. Die Auflage der Baugesuche für Stadion, Hochhäuser und Zwischenbau ist frühestens nach den Sommerferien 2020 realistisch.
5.6.2020: Die Auflage des Baugesuches verzögert sich, das Verfahren ist anspruchsvoll und der Druck der Stadion-Gegner weiterhin gross. Es könnte darum sein, dass das Aarauer Stadion erst 2028 steht.

Seit über 30 Jahren ist klar, dass der FC Aarau ein neues Stadion braucht. Was bisher geschah, erfahren Sie in der Bildergalerie.

zvg/nightnurse images, Montage: AZ