Aarau
Bruno Vogel übernimmt die Zügel beim Aargauischen Rennverein

Nach zehn Jahren hat Beat Ries das Präsidentenamt des Aargauischen Rennvereins an den Erlinsbacher Gemeindeschreiber Bruno Vogel übergeben.

Hermann Rauber
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Der Erlinsbacher Bruno Vogel (links) übernimmt das ARV-Präsidium von Beat Ries.Vorburger

Der Erlinsbacher Bruno Vogel (links) übernimmt das ARV-Präsidium von Beat Ries.Vorburger

Ruedi Vorburger

An der Spitze des Aargauischen Rennvereins (ARV) ist eine Ära zu Ende gegangen. An der Generalversammlung ist Präsident Beat Ries nach zehn Jahren zurückgetreten und hat das Amt an Bruno Vogel übergeben. Der Erlinsbacher Gemeindeschreiber, der gestern seinen 59. Geburtstag feiern durfte, ist zwar wie sein Vorgänger kein aktiver «Rösseler», kann sich aber unverändert auf den pferderennsportlichen Sachverstand im Vorstand stützen.

Rennsportszene hat sich rapide verändert

In der Laudatio auf die Verdienste von Beat Ries betonte Vogel, dass der Aarauer Anwalt das Ruder in «schwierigen und bewegten Zeiten» übernommen hatte, galt es doch damals, die Finanzen wieder ins Lot zu bringen und den Pferderennsport im idyllischen Reiterstadion im Aarauer Schachen in bald hundertjähriger Tradition weiterzuführen. Ries habe dies mit «Beharrlichkeit» und «Weitsicht» geschafft, wobei er sich auch auf die professionelle Arbeit von Platzwart Beat Blank und der beiden Geschäftsführerinnen Maria Leibundgut und Karin Gloor verlassen durfte.

Leicht war das Amt im ARV nie, denn die Rennsportszene hat sich laut Beat Ries in den letzten Jahrzehnten rapide verändert. «Der ARV bäckt vielleicht kleinere Brötchen als andere und als früher, aber wir backen noch eigenständig, während andere Bahnen im In- und Ausland nicht mehr existieren», zog der abtretende Präsident, der von der Versammlung mit einer Standing Ovation zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde, Bilanz.

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