Kultur
«Brass, Bells & Voice»: Ein einmaliges Musikerlebnis zwischen den Toren

Das diesjährige Konzert in der Aarauer Altstadt musste coronabedingt anders geplant werden als üblich. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch.

Fabio Baranzini
Merken
Drucken
Teilen
Stühle statt Bänke – der ausserordentlichen Situation wegen.
6 Bilder
Einmaliges Musikerlebnis zwischen den Toren
Im Publikum sass Stadträtin Suzanne Marclay-Merz. Es folgen weitere Bilder.

Stühle statt Bänke – der ausserordentlichen Situation wegen.

Bilder: Fabio Baranzini

Es war ein besonderes Konzert, das am Freitagabend zwischen den Toren in der Aarauer Altstadt über die Bühne ging. Die Aarauer Turmbläser spielten gemeinsam mit dem Duo Handglocken Golden Bells, dem Weltklasse-Trompeter Claude Rippas, der Sopranistin Steffania Gniffke und Hubert Schäpper, der als Carilloneur das Glockenspiel im Oberturm bespielte und per Livestream zugeschaltet war. «Diese Konstellation ist einzigartig. Alle Stücke mussten extra dafür komponiert werden», so Turmbläser Peter Roschi, der das Konzert mitorganisierte.

Die Verantwortlichen des «Brass, Bells & Voice»-Konzerts hatten im Vorfeld coronabedingt einiges mehr zu tun als üblich. Statt ein paar Bänke wurden diesmal rund 200 Stühle aufgestellt, wobei sich alle Besucherinnen und Besucher vorgängig einen Sitzplatz kaufen mussten. Zudem mussten alle Gäste ihre Kontaktdaten hinterlassen. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Die Zuschauer – unter ihnen auch die beiden Stadträte Suzanne Mar­clay-Merz und Daniel Siegenthaler – genossen die Musik in entspannter Atmosphäre.