Funkenschlag im Abfall
Brand in der KVA Buchs – die Anlage lief mit voller Last weiter

Am Montagmorgen brach in der Kehrrichtverbrennungsanlage Buchs ein Brand aus. Betroffen war der sogenannte Bunker, in dem der angelieferte Abfall vor der Verbrennung aufgeschichtet wird.

Mario Fuchs
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Brand in der KVA Buchs
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Statt mit Wasser dürfen die Flammen nur mit Löschschaum bekämpft werden.
Die Feuerwehren Buchs, Suhr und Baden stehen im Einsatz.
Aus Baden unterstützt ein grosser Lüfter die Löscharbeiten.
Die Flammen lodern immer wieder auf, die Situation ist aber unter Kontrolle.

Brand in der KVA Buchs

Aargauer Zeitung

Kurz nach 10 Uhr am Montagmorgen löste ein Funkenschlag einen Brand in der Kehrrichtverbrennungsanlage Buchs (KVA) aus. Wie der technische Leiter Rolf Schumacher vor Ort erklärte, wurde kurz darauf die interne Löschanlage ausgelöst.

«Wir haben aber schnell erkannt, dass das nicht reichen würde und die Feuerwehr alarmiert», sagte Schumacher am Mittag. Im Einsatz standen zahlreiche Feuerwehrleute der Korps aus Buchs, Suhr und Baden.

Der Brand brach im sogenannten Bunker aus. Dort wird der angelieferte Abfall vor der Verbrennung aufgeschichtet. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde aus Baden ein Fahrzeug mit einem Hochleistungslüfter zur Unterstützung angefordert.

Rolf Schumacher erklärte das Vorgehen bei der Brandbekämpfung: «Wir versuchen nun, den Müll mit unserer Krananlage abzuschichten.» Es gebe verschiedene kleinere Brandherde, die sich wieder entzündeten, sobald Luft hinzukomme. Die Feuerwehren brachten die Situation aber rasch unter Kontrolle.

Statt mit Wasser durfte nur mit Schaum gelöscht werden. Weil die Schaumvorräte der anwesenden Feuerwehren bald aufgebraucht waren, lieferte die Feuerwehr Aarau gegen 12.30 Uhr zusätzlichen Löschschaum.

Am späteren Montagnachmittag kam die Entwarnung. Wie Thomas Moretton, Kommandant der Feuerwehr Buchs und Leiter des Einsatzes, gegenüber «TeleM1» erklärte, konnte der Brand gelöscht werden.

Personen wurden keine verletzt. Und auch Sachschaden wird die KVA voraussichtlich keinen zu beklagen haben. Schumacher: «Wie es momentan aussieht, gibt es keine grösseren Schäden».

Bei diesem Brand handle es sich um nichts Aussergewöhnliches: «Damit muss man einfach rechnen.» Die Verbrennungsanlage konnte während des ganzen Tages mit voller Last weitergefahren werden.