Zwischen dem 5. und dem 10. März sind im Kunsthaus wieder florale Interpretationen von ausgestellten Kunstwerken zu sehen. «Dialog zwischen Blumen und Kunst» nennt das das Kunsthaus. «Die frischen Blumen schlagen eine sinnliche Brücke zu den interpretierten Kunstwerken und ermöglichen neue Sichtweisen.» Dieses Mal kommt unter anderem ein Starflorist aus Hongkong, Dr. Solomon Leong. Es gibt ein Blumen-Bistro sowie einen Pop-up-Store mit Produkten junger Schweizer Designer.

2018 besuchten rund 17'000 Besucherinnen und Besucher «Blumen für die Kunst». «Wir rechnen dieses Jahr mit einer etwa gleichen Anzahl Leute», sagt Rahel Beyerle vom Kunsthaus Aargau. Der Vorverkauf hat vor knapp einem Monat begonnen. Im letzten Jahr wurde rund ein Drittel der Tickets im Voraus gekauft. «Wir vermuten nach aktueller Tendenz, dass dieser Anteil zunehmen wird», so Beyerle. Insgesamt sei der Vorverkauf bereits gut angelaufen.

Die einzelnen Angebote werden unterschiedlich nachgefragt. Beyerle: «Für die Special- Hour wurden nach aktuellem Stand für alle Tage bis auf den Sonntag Tickets gekauft. Am begehrtesten sind die Führungen. Unter der Leitung von verschiedenen Kunsthistorikern und Floristen werden sie mehrfach täglich durchgeführt und sind auf eine limitierte Anzahl Teilnehmende beschränkt. Die Führungen um 11 Uhr sind an mehreren Tagen über den Vorverkauf schon ausverkauft. Ein zusätzliches Kontingent bleibt über die Tageskasse verfügbar.» 

Wer die Ausstellung am liebsten mit möglichst wenig anderen Besuchern teilen möchte, der kommt bevorzugt gegen Abend. 2018 habe man zwischen 17 und 20 Uhr deutlich weniger Besucher gehabt als in den Morgenstunden oder tagsüber, hält Rahel Beyerle fest. Dieses Jahr werde deshalb noch speziell auf die längeren Öffnungszeiten des Kunsthauses während «Blumen für die Kunst» hingewiesen.