Hineinschnuppern in gestalterische Berufe konnte man am Samstag an der Weihermattstrasse in Aarau. Die Schule für Gestaltung Aargau öffnete für einen Tag ihre Türen, wobei auch das renovierte Gebäude besichtigt werden durfte. Dieses verfügt nun über lichtdurchflutete Ateliers und Schulzimmer mit neuester Computertechnik für Visualisierungen.

Vier Mini-Workshops

An vier verschiedenen Mini-Workshops konnten die Besucher spannende Einblicke in die verschiedenen Tätigkeitsgebiete der Lernenden erhalten. Künstlerische Gestaltungen und Designs sind nicht nur schön. «Sie sind auch nützlich und tun gut», erklärte Danilo Silvestri, einer der Schulvorstände.

Die Verpackungstechnologen informierten mit Plakaten über den Sinn und die Aufgaben von Produkteverpackungen. Dass heutzutage ein Reliefdruck möglich ist und wie dieser ausgeführt wird, erklärten die Drucktechnologen. Einen Button mit dem eigenen Foto konnten Besucher bei den Polygrafen herstellen. Dort gab es erstaunliche Einblicke in die Möglichkeiten der Fotobearbeitung.

Im hellen Atelier mit Sheddach empfingen die Studierenden des gestalterischen Vorkurses und des Propädeutikums die Besucher. Diese Kurse bereiten junge Leute auf einen gestalterischen Beruf oder ein künstlerisches Studium vor. Am Samstag betätigten sie sich vor allem in einer Wunsch-Kunst-Transformationsmaschine. Wünsche, welche die Besucher aufschrieben und in die Maschine warfen, wurden von den Studierenden flugs in Kunstwerke umgewandelt.