Aarau
«Besser kann es nicht sein» – so schön war «Musig i de Altstadt»

«Musig i de Altstadt» ist in jeder Hinsicht gelungen. Und: Es zeigte, dass Mehrwegbecher auch an Aarauer Grossanlässen funktionieren.

Katja Schlegel, Nadja Rohner
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Musig i de Altstadt Aarau 2019 Andrea Bignasca mit seiner Band eröffneten das Festival auf dem Schlossplatz und sorgten von Beginn weg für tolle Stimmung.
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Musig i de Altstadt Aarau 2019 Das Flo Bauer Blues Project aus dem Elsass brachte Hochstimmung vor der Laterne in der Altstadt,
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Adam Naas zog das Publikum mit seinem Indie-Pop vor dem Waldmeier mit.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Grosser Zuschaueraufmarsch am Konzert von Carrousel auf dem Schlossplatz.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Grosser Zuschaueraufmarsch am Konzert von Carrousel auf dem Schlossplatz.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Vor der "Krone"
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Andrea Bignasca mit seiner Band eröffneten das Festival auf dem Schlossplatz und sorgten von Beginn weg für tolle Stimmung.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 DJ Martin Noetzli sorgte für gute Stimmung in der Markthalle.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Beim Krone Jam by Jamarama & Cheeky Badgers konnte sich jeder spontan melden und mitspielen wie der Bub am Schlagzeug.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Andrea Bignasca mit seiner Band eröffneten das Festival auf dem Schlossplatz und sorgten von Beginn weg für tolle Stimmung.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 "Lost in Tragedy" spielte ein schönes Konzert an der Location Mr. Pickwick/Färberhöfli.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 "Lost in Tragedy" spielte ein schönes Konzert an der Location Mr. Pickwick/Färberhöfli.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Carrousel zeigte ein Konzert mit viel Spielfreude und französischem Charme auf dem Schlossplatz. Die multiinstrumentale Sängerin Sophie Burande begeisterte die Leute. Sie ist Französin, ihr Partner auf und neben der Bühne, Léonard Gogniat, stammt aus der Romandie.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Klavierimprovisation von "Yes, it's Ananias" im Notenschlüssel.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Andrea Bignasca mit seiner Band eröffneten das Festival auf dem Schlossplatz und sorgten von Beginn weg für tolle Stimmung.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Klavierimprovisation von "Yes, it's Ananias" im Notenschlüssel.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Carrousel zeigte ein Konzert mit viel Spielfreude und französischem Charme auf dem Schlossplatz. Die multiinstrumentale Sängerin Sophie Burande begeisterte die Leute. Sie ist Französin, ihr Partner auf und neben der Bühne, Léonard Gogniat, stammt aus der Romandie.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 "Lost in Tragedy" spielte ein schönes Konzert an der Location Mr. Pickwick/Färberhöfli.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Adam Naas zog das Publikum mit seinem Indie-Pop vor dem Waldmeier mit.
Musig i de Altstadt Aarau 2019
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Beim Auftritt im Tuchlaube/Stadhöfli von Prya Ragu herrschte eine schöne Stimmung.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Klavierimprovisation von "Yes, it's Ananias" im Notenschlüssel.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Carrousel zeigte ein Konzert mit viel Spielfreude und französischem Charme auf dem Schlossplatz. Die multiinstrumentale Sängerin Sophie Burande begeisterte die Leute. Sie ist Französin, ihr Partner auf und neben der Bühne, Léonard Gogniat, stammt aus der Romandie.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Klavierimprovisation von "Yes, it's Ananias" im Notenschlüssel.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Andrea Bignasca mit seiner Band eröffneten das Festival auf dem Schlossplatz und sorgten von Beginn weg für tolle Stimmung.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Grosser Zuschaueraufmarsch am Konzert von Carrousel auf dem Schlossplatz.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Am Auftritt von Andrea Bignasca mit seiner Band auf dem Schlossplatz erfreuten sich jung und alt.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Adam Naas spielt vor dem Obertorturm.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Andrea Bignasca mit seiner Band eröffneten das Festival auf dem Schlossplatz und sorgten von Beginn weg für tolle Stimmung.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Auftritt von "Lost in Tragedy"
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Beim Krone Jam by Jamarama & Cheeky Badgers konnte sich jeder spontan melden und mitspielen wie der Bub am Schlagzeug.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Beim Auftritt im Tuchlaube/Stadhöfli von Prya Ragu herrschte eine schöne Stimmung.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Klavierimprovisation von "Yes, it's Ananias" im Notenschlüssel.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Grosser Zuschaueraufmarsch am Konzert von Carrousel auf dem Schlossplatz.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Klavierimprovisation von "Yes, it's Ananias" im Notenschlüssel.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Grosser Zuschaueraufmarsch am Konzert von Carrousel auf dem Schlossplatz.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Kinder umrunden voller Freude die Bühne am Konzert von "Lost in Tragedy" an der Location Mr. Pickwick/Färberhöfli.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Auftritt von Adam Naas.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Andrea Bignasca mit seiner Band eröffneten das Festival auf dem Schlossplatz und sorgten von Beginn weg für tolle Stimmung.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Adam Naas zog das Publikum mit seinem Indie-Pop vor dem Waldmeier mit.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Carrousel zeigte ein Konzert mit viel Spielfreude und französischem Charme auf dem Schlossplatz. Die multiinstrumentale Sängerin Sophie Burande begeisterte die Leute. Sie ist Französin, ihr Partner auf und neben der Bühne, Léonard Gogniat, stammt aus der Romandie.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Altin Gün spielte am Freitag als Hauptact auf dem Schlossplatz und begeisterte die Fans.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Klavierimprovisation von "Yes, it's Ananias" im Notenschlüssel.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Andrea Bignasca mit seiner Band eröffneten das Festival auf dem Schlossplatz und sorgten von Beginn weg für tolle Stimmung.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Das Flo Bauer Blues Project aus dem Elsass brachte Hochstimmung vor der Laterne in der Altstadt,
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Unermüdlich unterwegs für den Verkauf der Abzeichen des Festivals.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Altin Gün spielte am Freitag als Hauptact auf dem Schlossplatz.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Krone Jam by Jamarama & Cheeky Badgers
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Beim Auftritt im Tuchlaube/Stadhöfli von Prya Ragu herrschte eine schöne Stimmung.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Altin Gün spielte am Freitag als Hauptact auf dem Schlossplatz.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Altin Gün spielte am Freitag als Hauptact auf dem Schlossplatz.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Klavierimprovisation von "Yes, it's Ananias" im Notenschlüssel.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Carrousel zeigte ein Konzert mit viel Spielfreude und französischem Charme auf dem Schlossplatz. Die multiinstrumentale Sängerin Sophie Burande begeisterte die Leute. Sie ist Französin, ihr Partner auf und neben der Bühne, Léonard Gogniat, stammt aus der Romandie.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Adam Naas zog das Publikum mit seinem Indie-Pop vor dem Waldmeier mit.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Das Flo Bauer Blues Project aus dem Elsass brachte Hochstimmung vor der Laterne in der Altstadt,
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Andrea Bignasca mit seiner Band eröffneten das Festival auf dem Schlossplatz und sorgten von Beginn weg für tolle Stimmung.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Adam Naas zog das Publikum mit seinem Indie-Pop vor dem Waldmeier mit.
Musig i de Altstadt Aarau 2019 Vor der "Krone"

Musig i de Altstadt Aarau 2019 Andrea Bignasca mit seiner Band eröffneten das Festival auf dem Schlossplatz und sorgten von Beginn weg für tolle Stimmung.

André Albrecht

Es ist dieser Moment nach Mitternacht, wenn auf dem Schlossplatz alle versammelt sind, trunken vor Übermut, Glück und Sonstigem; und mit «Palko!Muski» tanzen wie die Lumpen am Stecken. Der wehmütige Moment, in dem man sich bewusst wird, dass das «Musig i de Altstadt» (MidA) schon wieder vorbei ist. Zwei Tage mit Konzerten von über 40 Acts an 19 Spielorten.

Das 15. «Musig i de Altstadt» war grandios. Auch – oder gerade weil – die ganz grossen Namen dieses Jahr fehlten. Das «Lo&Leduc-Gmoscht» auf dem Schlossplatz vom letzten Jahr hat keiner vermisst. Viel los war trotzdem, rund 12'000 bis 14'000 Besucherinnen und Besucher waren es, schätzt das OK. Ein bisschen mehr als letztes Jahr, aber viel besser verteilt, im steten Fluss zwischen den Bühnen, um da mal ein Ohr reinzuhängen und hier zu tanzen, um da eine bekannte Melodie mitzusingen oder dort etwas Neues zu entdecken.

«Besser kann es nicht sein», sagt Luca Schaffer, Medienverantwortlicher des MidA. «Man fühlte sich nie eingeengt, und doch war fast jedes Konzert sehr gut besucht.» Und es ist schön zu hören, dass die Männer und Frauen auf der Bühne nicht nur so tun, als hätten sie Spass: «Die Feedbacks der Bands waren selten so gut wie dieses Jahr», sagt Schaffer. Viele würden Aarau nicht kennen und eher so etwas wie ein Dorffestival erwarten. «Dann sind sie positiv überrascht. Viele sagen, sie schätzen die schönen Örtchen, an denen sie spielen dürfen; die unmittelbare Nähe zum Publikum, die den Funken überspringen lässt. Es herrscht eine familiäre Stimmung –ein Wohlfühlfestival, auch für die Bands.»

Trotz seiner Grösse, trotz der Auftritte von 40 nationalen und internationalen Bands, ist das MidA kostenlos. Es gibt jedoch einen Festival-Pin für 10 Franken, dessen Kauf als «Ehrensache» gilt. Dieses Jahr waren mehr Helfer als sonst mit einer Schachtel voller Pins in der Menge unterwegs – das OK hat entschieden, den Verkauf zu forcieren. Laut Luca Schaffer zeigen erste Zahlen, dass sich das gelohnt hat. «Es ist uns offenbar gut gelungen, den Besuchern zu erklären, dass wir nicht nur von unseren Sponsoren, sondern auch vom Pin-Verkauf an Private abhängig sind.»

Erstmals an einer Aarauer Veranstaltung dieser Grössenordnung im Einsatz: Mehrwegbecher mit Depot an allen MidA-eigenen Bars. «Wir hatten in den letzten Jahren Mühe, das Abfallproblem zu bewältigen», sagt Luca Schaffer. «Die Mehrwegbecher waren ein kurzfristig angesetzter Feldversuch – und wir sind wahnsinnig zufrieden, es gab viel weniger Abfall.» Wer wollte, konnte die zwei Franken Depot an MidA spenden; 500–600 Becher landeten in den dafür vorgesehenen Kübeln.

Bewährt hat sich auch das Aufmöbeln der Markthalle zum Festivalzentrum. Hier gab es nicht nur Infos rund um das Festival; dank der Holzinstallationen mit Beleuchtung und Sträuchern konnte man hier gemütlich eine Auszeit nehmen oder den Abend ausklingen lassen.