Es geht weiter in der Aarenau: Nachdem eine Submissionsbeschwerde die Bauarbeiten für eine neue Überbauung monatelang blockiert hatte, entschied das Verwaltungsgericht nun zugunsten der Bauherrin, also der Aarauer Ortsbürgergemeinde. Sie baut auf Baufeld 2 drei Mehrfamilienhäuser mit 36 Wohnungen. Im 16-Millionen-Projekt ist die Sanierung des historischen Schützenhauses inbegriffen. Das 1924 erbauten Gebäude soll künftig "als Treffpunkt für Menschen aus dem Quartier und der ganzen Region dienen", schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung. Es wird ein Bistro geben, das sich als "sogenanntes offenes Haus etablieren" und so "einen wertvollen Beitrag zur Quartierentwicklung leisten" soll.

Der Spatenstich fand im Januar statt. Kurz darauf mussten die Arbeiten wegen der Submissionsbeschwerde wieder eingestellt werden. Sie wurde von einer Firma erhoben, die bei der Vergabe der Baumeisterarbeiten durch den Stadtrat leer ausgegangen war. Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde nun aber abgewiesen. Gemäss der städischen Medienmitteilung hat die unterlegene Firma das Verdikt akzeptiert, verzichtet also auf einen Weiterzug vor Bundesgericht. "Die Ortsbürgergemeinde kann nun die Verträge ausstellen und die Planung des Baubeginns in Angriff nehmen", heisst es weiter. Die Fertigstellung der Projekte verzögere sich um rund ein halbes Jahr. Die Ortsbürgergemeinde rechnet damit, dass die Wohnungen im Frühling 2019 bezogen werden können. Das Quartierbistro soll Ende Sommer 2018 seine Tore öffnen. (nro)