Telli
Berufsschule Aarau kann sich entwickeln

Das Stadtparlament bewillig 19,24 Mio. Franken für die Erweiterung der Berufsschule im Telli. Das Referendum gegen den Beschluss ist nicht möglich.

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Berufsschule Telli

Berufsschule Telli

Konrektor Paul Knoblauch verlebte einen gemütlichen Abend auf der Tribüne, erhielt doch «seine» Berufsschule Aarau hervorragende Noten. Konkret ging es um den Entscheid über zwei Bruttokredite, nämlich um 15,9 Millionen Franken für die bauliche Erweiterung und um 3,34 Mio. für eine Sanierung des bestehenden Nebengebäudes.

Weil beide Bauvorhaben über den Haushalt der Schule finanziert werden können, resultiert für die Stadt Aarau netto kein Aufwand. Deshalb gelangt auch das obligatorische Referendum nicht zur Anwendung. Die Finanzpolitik der Schule wurde von allen politischen Seiten als «weitsichtig» und «vorbildlich» bezeichnet. Einzig Ueli Hertig (Pro Aarau) fand ein Haar in der Suppe, monierte er doch den Umstand, dass die Bauarbeiten bereits vor dem Entscheid des Parlamentes öffentlich ausgeschrieben worden sind. Dies sei, so Stadtrat Lukas Pfisterer, keine Missachtung des Einwohnerrates, die Submission sei mit dem Vorbehalt der Kreditsprechung eingeleitet worden. Das Parlament segnete denn auch beide Kredite einstimmig ab. (hr)