Das stundenlange Spielen mit aktiviertem GPS und Kamerafunktion seien richtige Akku-Fresser, berichtet Tele M1. Deswegen sei der Spielspass oft von kurzer Dauer. Um dem entgegenzuwirken, greifen eingefleischte Gamer zu einer sogenannten Powerbank, einem externen Zusatzakku.

Davon profitiere vor allem der Online-Elektro-Verküfer digitec. Der Verkauf solcher Zusatzakkus vervierfachte sich. In den letzten Wochen hätte digitec vereinzelt sogar mit Lieferengpässen zu kämpfen gehabt. Einen solchen Andrang auf die Zusatzakkus hätte das Geschäft nicht erwartet.

Mit dem Taxi auf Pokémon-Jagd

Eine besondere Idee mit Pokémon-Spielern zu profitieren, habe Walter Stadelmann. Auf Facebook biete der Taxiunternehmer für 20 Franken Fahrten für nicht ganz so lauffreudige Pokémon-Spieler an.

So richtig funktionieren wolle seine innovative Idee bisher jedoch nicht, bestätigt er. «Ich bin schon ein bisschen enttäuscht von der Sache.» Bisher habe noch niemand die Pokémon-Tour gebucht.

az-Redaktorin Sina Burger auf Pokémon-Jagd in der Aarauer Altstadt.

az-Redaktorin Sina Burger auf Pokémon-Jagd in der Aarauer Altstadt.

Musik: Audionautix (audionautix.com)

Lieber zu Fuss unterwegs

Die Spieler scheinen die Jagd zu Fuss zu bevorzugen. Wenn die Füsse müde sind, profitieren vor allem die Wirte in der Aarauer Altstadt.

Durch die Pokémon-Gamer merke man schon, dass die Stadt belebter und die Tische eher besetzt seien, erklärt Martina Ganz, Inhaberin der Tuchlaube in Aarau.

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