Unterentfelden

Beissattacke von Bullmastiff «Rock» kostet Hundebesitzer 11'000 Franken

Strafbefehl nach Biss-Attacke Unterentfelden

Strafbefehl nach Biss-Attacke Unterentfelden

Im März 2016 attackierte „Rock“ fünf Personen in Unterentfelden. Nun liegt ein Strafbefehl gegen die ehemaligen Halter des Bullmastiff-Rüden vor.

Die Besitzer des Hundes, der vor einem Jahr in Unterentfelden mehrere Kinder verletzte, sind zu einer happigen Geldstrafe verurteilt worden.

Im März 2016 hatte Bullmastiff «Rock» auf dem Pausenplatz der Primarschule Unterentfelden mehrere Kinder und eine erwachsene Frau angegriffen und zum Teil erheblich verletzt. Ein Junge musste mit schweren Bisswunden mehrere Tage im Spital verbringen.

Der Fall entfachte die Diskussion über gefährliche Hunderassen von Neuem. «Rock» war seinen Besitzern nicht zum ersten Mal entlaufen. «Den Besitzern wird vorgeworfen, dass der Zaun nicht sicher war. So konnte der Hund mehrfach ausbrechen», sagt Elisabeth Strebel von der Aargauer Staatsanwaltschaft gegenüber Tele M1. 

Die Strafe für die Besitzer von «Rock» fällt daher entsprechend hoch aus: 11'000 Franken sollen sie bezahlen, wie Recherchen des TV-Senders zeigen. Die Hauptschuld trifft den Mann des Halter-Paares. «Zu diesem Zeitpunkt hatte er die Obhut über das Tier», erklärt die Staatsanwalts-Sprecherin. «Deshalb muss er sich wegen mehrfacher fahrlässiger Körperverletzung verantworten.» Die Frau erhält hingegen eine Busse von 1000 Franken.

Der Strafbefehl der Aargauer Staatsanwaltschaft ist noch nicht rechtskräftig. Wie Tele M1 berichtet, wurde gegen das Urteil bereits Einsprache eingereicht. 

Bullmastiff «Rock» hat seinen Angriff teuer bezahlt. Weil das Veterinäramt ihn aufgrund eines Wesenstests als gefährlich einstufte, wurde er eingeschläfert. (cze)

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