Aarau
Beim Affenwäldchen gibts eine neue Verkehrsregelung

Am Ziegelrain beim Affenwäldchen wird der Verkehr neu geregelt. Der Stadtrat beschloss aus Sicherheitsgründen bei der unteren Einmündung eine Einbahnregelung einzuführen bei der oberen die Signalisation zu ändern.

Ramona Patt
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Der Stadtrat findet, dass die Verkehrsführung beim Affenwäldchen zu gefährlich sei. Deswegen gibt es nun eine Einbahnstrasse. Der Blickwinkel der Autofahrer wird dadurch erweitert.

Als die Aarauer Altstadt verkehrsfrei wurde, liess die Stadt ein Gutachten über die angrenzenden Nebenstrassen einholen. «Man wollte herausfinden, ob der Verkehr auf den Nebenstrassen zunimmt», erklärt Samuel Häfliger, Leiter der Dienststelle für Verkehr der Stadtpolizei Aarau. Das Gutachten zeigte, dass dies nicht der Fall ist. Doch wurde klar, dass beim Affenwäldchen die Verkehrsführung aus Sicherheitsgründen geändert werden muss.

Drei Unfälle beim Affenwäldchen

Die Sichtweite der unteren Einmündung in den Ziegelrain ist stark eingeschränkt. Es ist fast unmöglich, durchfahrende Autos früh genug zu entdecken, ohne bereits auf die Strasse zu fahren. Auch Anwohner beschwerten sich, es sei gefährlich und werde zu schnell gefahren. «In den letzten fünf Jahren haben sich sechs Unfälle am Ziegelrain zu getragen», so Häfliger. Drei dieser Unfälle seien gleich beim Affenwäldchen passiert.

Bevor die neue Regelung in Kraft tritt, wird die Verkehrsführung Ende Oktober im Amtsblatt veröffentlicht. Falls dann, innerhalb von 30 Tagen, keine Einsprachen erhoben werden, werden die Änderungen realisiert.