Die Stimmbürger der Gemeinden Unterentfelden und Oberentfelden haben den Investitionskredit über 2,2 Millionen für den Bau des Pavillons Matte mit 2269 Ja- zu 1185 Nein-Stimmen genehmigt. Die Kosten werden gemäss den Satzungen des Schulverbandes zu 34,5 Prozent auf Unterentfelden und zu 65,6 Prozent auf Oberentfelden verteilt. Die jährlichen Betriebs- und Kapitalfolgekosten betragen für Oberentfelden 91 000 Franken, für Unterentfelden 48 000 Franken.

Mit dem Ja zum Pavillon fällt von den Verantwortlichen eine erste grosse Last ab. Laut Gesamtschulleiter David Leuenberger ist die Platzsituation bereits heute so prekär, dass die Kinder zeitweise gar in den Schulhausgängen unterrichtet werden müssten. «Wir haben keinerlei Raumreserven mehr», so Leuenberger.

Der Pavillon in Elementbauweise und mit acht Schulzimmereinheiten soll diesen Frühling zwischen dem Fäs-Haus und dem Bezirksschulhaus in Oberentfelden gebaut und im Sommer mit dem Systemwechsel 6/3 von den Erstklässlern bezogen werden. Trotzdem kann der Pavillon die Platznot nur lindern: Um dem Systemwechsel und dem prognostizierten Bevölkerungswachstum gerecht zu werden, braucht es weiteren Schulraum. Das 14,5-Millionen-Gesamtprojekt mit Projektierungs-, Planungs- und Ausführungskredit für den Neubau «Erlenweg 2» kommt am 18. Mai an die Urne. Bezugsfertig wäre dieses frühestens im Sommer 2017.

Die Stimmbeteiligung lag mit 54 Prozent ausgesprochen hoch. (kus/ksc)