Über eine Million Franken haben sie bereits gesammelt, das Stadion-Feuer bei vielen treuen FCA-Fans wieder entfacht, politischen Druck aufgebaut: Innerhalb von anderthalb Monaten hat die Gruppe «meinstadion.ch» viel bewegt.

Hauptexponenten sind der Anwalt und ehemalige FCA-Präsident Michael Hunziker, der Unternehmer Stéphane Meyer («Lagerhäuser», Gönnervereinigung «White Socks») und der frühere FCA-Verwaltungsrat René Herzog.

Die Kämpfer für eine rasche Realisierung des Stadions («Die Zeit drängt!») waren an der Medienkonferenz am Donnerstag nicht zugegen (sie orientieren heute). Es fehlte auch ein Vertreter des FCA – anders als am 1. Mai, als bei der Bekanntgabe des «Plan B» FCA-Präsident Alfred Schmid sogar auf dem Podium sass.

Giftpfeile gegen «meinstadion.ch»

Am Donnerstag gabs relativ unverblümte Kritik an den «meinstadion.ch»-Exponenten. So sagte etwa HRS-CEO Martin Kull, Aarau erhalte für 36 Millionen Franken das Stadion. «Die Differenz zu den Vollkosten des Stadions wird durch die Wohnnutzung der vier Hochhäuser getragen.» Und: «Das müssen diejenigen berücksichtigen, die eigene Finanzierungsmodelle aufstellen und Geld sammeln.»

Stadion Aarau: «Diese Hürden sind zu überwinden»

Stadion Aarau: «Diese Hürden sind zu überwinden»

Beat Blattner, Verwaltungsratspräsident der Stadion AG, spricht über den grössten anzunehmenden Verzögerungsmarathon – und ist zuversichtlich.

 

Beat Blattner, ehemaliger SP-Stadtrat und aktueller Verwaltungsratspräsident der stadteigenen Stadion Aarau AG, erklärte: «Die Bedenken der Initianten von ‹meinstadion.ch›, dass die Zeit dem FC Aarau davonlaufe, sind nur mit dem nun vorliegenden Projekt zu zerstreuen. Alle anderen Wege führen weder nach Rom noch ins Torfeld Süd.»

Pläne für Aarauer Stadion bekannt

Pläne für Aarauer Stadion bekannt (Tele M1-Beitrag vom 21. Dezember 2017)

«Was will man mehr als im Zentrum zu wohnen?»

«Was will man mehr als im Zentrum zu wohnen?»

HRS-CEO Martin Kull über Hochhäuser, Leerwohnungsstand und Lebensqualität.