Küttigen
Baugesuch nicht vollständig: Der «Baumgarten» spriesst noch nicht

Mitten in Küttigen-Rombach (6500 Einwohner) soll auf rund 3,5 Hektaren ein Quartier mit Wohnraum für bis 500 Personen entstehen – dort, wo früher die Baumschule Hauenstein ansässig war, die jetzt an den Dorfrand gezügelt ist. Doch das Vorhaben verzögert sich.

Nadja Rohner
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Eindrücklich: So soll das Areal zwischen Alter Stockstrasse und Bibersteinerstrasse (rechts) dereinst aussehen.

Eindrücklich: So soll das Areal zwischen Alter Stockstrasse und Bibersteinerstrasse (rechts) dereinst aussehen.

baumgarten-küttigen.ch

Das Grossprojekt, das im Dorf aufgrund des erwarteten Bevölkerungswachstums nicht nur Freunde hat, lag im November 2019 öffentlich auf.

Bereits vor einem Jahr, im August 2019, hat ausserdem die Bauherrschaft (Rombach Immobilien AG, eine Tochtergesellschaft der Fricktaler Baugesellschaft Erne) den Vermarktungsstart für die rund 170 Miet- und Eigentumswohnungen sowie Reihenhäuser angekündigt (baumgarten-küttigen.ch).

Die Gemeinde Küttigen, in der Vergangenheit nicht für die speditive Abwicklung von Baugesuchen bekannt, reorganisiert gerade ihre Bauverwaltung. Wie weit ist man mit dem Grossprojekt?

Es geht um mehrere Baugesuche: Bach- und Kanalisationsverlegung, Neugestaltung der Bibersteinerstrasse samt Tiefgarageneinfahrt – etwas, das es bei Kantonsstrassen nur selten gibt – und zwei Gesuche für Hochbauten.

«Bezüglich der Bach- und Kanalisationsverlegung sowie der Strasse liegen seit ein paar Tagen alle notwendigen Unterlagen des Kantons vor, sodass wir nun die Bewilligungen finalisieren können», sagt Gemeindeammann Tobias Leuthard. Auch zu den Hochbauten im oberen Teil des Baufelds Süd seien alle Unterlagen eingetroffen und die Baubewilligung «spruchbereit».

Knackpunkt sei jedoch das Baugesuch, welches die Reihenhäuser entlang der Bibersteinerstrasse und die fünf grossen Wohnbauten im Zentrum der Überbauung, betrifft: «Dabei ist insbesondere der Bauherr noch gefordert, den entsprechenden Energienachweis zu erbringen. Dazu fand erst vor den Sommerferien noch ein Treffen zwischen Bauherrenvertretern und der Gemeinde statt.»

Da der Baubeginn primär von diesem Baugesuch abhänge, könne er noch keine Aussagen zum Start des Projekts machen, sagt der Ammann.