Suhr
Bauboom beim Bahnhof Suhr geht in die nächste Runde

Der Spatenstich für das letzte neue Gebäude auf dem Bahnhofareal Nord ist perfekt. Bis 2018 sollen dort Läden und Wohnungen entstehen. Das Wachstum der Gemeinde Suhr geht damit ungebremst weiter.

Daniel Vizentini
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Spatenstich des Gebäudes "Gleis 1" im Bahnhofareal Nord in Suhr
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Das neue Gebäude wird entlang des Bahngleises gebaut.
Bis Frühling 2018 soll das Gebäude fertig gebaut sein.
Schaufeln und Helme stehen für den Spatenstich bereit.
Der Suhrer Gemeindepräsident Beat Rüetschi (FDP) bedankte sich bei den Investoren für das Vertrauen in die Gemeinde.
So soll das neue Gebäude 2018 aussehen.
Die Architektur soll einem Bahnwagon ähneln.

Spatenstich des Gebäudes "Gleis 1" im Bahnhofareal Nord in Suhr

Daniel Vizentini

Die Verwandlung von Suhr in eine Kleinstadt geht ins nächste Kapitel: Nach dem «Suhrportal» und dem «Baufeld B» beginnt nun der Bau des Gebäudes «Gleis 1». Damit kommt das letzte Puzzleteil auf dem neu gestalteten Bahnhofareal Nord zustehen.

Am Mittwochvormittag versammelten sich die Verantwortlichen für den offiziellen Spatenstich auf dem Areal. In seiner Ansprache bedankte sich Gemeindepräsident Beat Rüetschi (FDP) bei den Investoren für das Vertrauen in die Gemeinde Suhr und bekräftige: «Wir wollen ein regionales Dienstleistungszentrum werden.» Suhr habe dafür bereits eine privilegierte Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Ab Ende Jahr soll zudem die Kantonsstrasse um das Areal saniert werden.

Gebäude wird Einsenbahnwagon ähneln

Suhr hat letztes Jahr die 10'000-Einwohner-Marke geknackt. In den nächsten Jahren dürfte die Gemeinde um 2000 weitere Einwohner wachsen. Dafür entsteht entsprechender neuer Wohnraum: Neben Ladeflächen im Erdgeschoss werden im «Gleis 1» 87 Wohnungen gebaut. Das Gebäude wird entlang des Bahngleises zustehen kommen und soll von der Architektur her einem Eisenbahnwagon ähneln.

«Leben und Arbeiten ohne Umweg» lautet gemäss der Eigentümerin Halter AG das Motto des künftigen Baus. Die Pensionskasse Luzern investiert darin 40 Millionen Franken. «Jeder unserer Pensionierten ist mit etwa 1500 Franken daran beteiligt», sagte Geschäftsführer Thomas Zeier am Spatenstich.

Ein Stück Luzern im Boden vergraben

Nach kurzen Ansprachen wurde eine Blechkiste mit Plänen und anderen Gegenständen symbolisch auf dem Areal begraben. Als Zeichen des Luzerner Beitrags zum Bau legte Thomas Zeier zum Beispiel eine Miniatur des Wasserturms in die Kiste. Nach dem Aushub der Baugrube wird die Kiste dann wie eine Art Zeitkapsel in den Boden einbetoniert. Im Frühling 2018 soll das Gebäude bezugsbereit sein.

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