In Anwesenheit von rund 100 Gästen durfte der Verwaltungsratspräsident der Pflegezentrum Barmelweid AG, Dr. Daniel Heller, aus den Händen von Beat Schneider, Schneider & Schneider Architekten AG, die Schlüssel des neuen Pflegezentrums Barmelweid entgegennehmen. Heller äusserte sich glücklich, dass der rund zwei Jahre dauernde und etwas über 20 Millionen Franken teure Umbau des ehemaligen Kindertuberkulosehauses der Klinik Barmelweid fristgerecht und innerhalb des Budgets beendet werden konnte.

Regierungsrätin Susanne Hochuli, Vorsteherin des Departements Gesundheit und Soziales, stellte bei ihrer Rede fest: «Jedes noch so schöne Haus muss belebt werden. Nein, darf belebt werden.» Das wünsche sie der Barmelweid, das wünsche sie aber auch dem Laurenzenbad, das von Clara-Schwestern übernommen wird. Die Bewohnerinnen und Bewohnern des Krankenheims Laurenzenbad aus Erlinsbach werden ab Juli ihr neues Zuhause in der Barmelweid beziehen.

Grössere Zimmer mit eigener Nasszelle

Die Leiterin des neuen Pflegezentrums, Christine Leimer, weiss, dass der Abschied vom Laurenzenbad auch mit etwas Wehmut verbunden ist. «Aber die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich vor allem auf die grösseren Zimmer mit der eigenen Nasszelle», so Leimer. Sie sei sich sicher, dass die Bewohnerinnen und Bewohner auch die rollstuhlgängigen Spazierwege rund um das ganze Barmelweid-Areal geniessen und nutzen werden.

Die geschützte Wohnstation mit direktem Zugang in den Demenzgarten bietet demenzkranken Bewohnerinnen und Bewohnern zudem besondere Lebensqualität. «Die neue Infrastruktur im Pflegezentrum erfüllt alle Anforderungen, die an eine Institution für pflegebedürftige und demenzkranke betagte Menschen gestellt werden», führt Leimer weiter aus.

Nähe zur Klinik Barmelweid hat Vorteile

Das neue Gebäude mit mehr Komfort und die angepasste Infrastruktur sind nicht die einzigen Vorteile, die die Verlegung des Laurenzenbads auf die Barmelweid mit sich bringt. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegezentrums profitieren von einer 24-Stunden-Betreuung durch Fachärzte sowie von einem erweiterten Therapieangebot durch die Klinik Barmelweid.

Weitere Synergien gibt es insbesondere bei der Logistik: Einkauf von Medikamenten und Pflegeartikel, Hotellerie, Wäscherei, Transportdienste, Administration, Informatik, Küche und Wäscherei. Dies spart Kosten, ohne jedoch das Betreuungsangebot zu beeinflussen. (ahu)