Die Baustelle für das Schulhaus Vinci an der Tramstrasse in Suhr, gleich gegenüber dem Restaurant Central, ist schon auf den Schuljahresbeginn vom 10. August hin umfassend abgesperrt worden. Die Gitter sollen die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler gewährleisten. Aus dem gleichen Grund hat die Schule Weisungen zu den Schulhauszugängen und zur Parkierung der Fahrräder erlassen.

Die Werkleitungen sind inzwischen verlegt, die Baustelleninstallationen sind erfolgt. Der Gemeinderat hat, wie er mitteilt, die ersten grösseren Aufträge erteilt. Die Baubewilligung ist rechtskräftig. Eine einzige Einsprache war eingegangen. Um keine Bauverzögerung in Kauf nehmen zu müssen, die ausserordentliche Kosten von schätzungsweise 400 000 bis 500 000 Franken für Schulraumprovisorien ausgelöst hätte, hat sich der Gemeinderat einverstanden erklärt, die in der Einwendung geforderte vollständige Unterkellerung zu akzeptieren.

Vollständige Unterkellerung

Im Projekt und in der Kostenberechnung war ein kleiner Teil des Schulhauses nicht unterkellert und der entsprechende Aufwand nicht berücksichtigt gewesen. Eine Einigung im Sinne eines Verzichts auf die Forderung nach vollständiger Unterkellerung war nach Angaben der Gemeinde auf dem Verhandlungsweg nicht zu erreichen. Bei einer Abweisung der Einwendung wäre mit einer Beschwerde zu rechnen gewesen, was eine deutliche Bauverzögerung zur Folge gehabt hätte. Der bauliche Mehraufwand für die vollständige Unterkellerung gegenüber dem Projektkredit dürfte 145 000 Franken ausmachen. Formell hat der Gemeinderat den Zusatzkredit in eigener Regie bewilligt, um nicht eine Bauverzögerung bis zur Gemeindeversammlung im November 2015 zu verursachen. Für Leitungsverlegungen wegen der zusätzlichen Unterkellerung durch die TBS AG entstehen weitere Kosten von 36 000 Franken. Das neue Schulhaus muss im Sommer 2017 zur Verfügung stehen. Mit dem jetzt ausgelösten Baugrubenaushub kann diese Vorgabe nach Angaben des Gemeinderates eingehalten werden. (az)