Die Aves argumentiert:

Erstens könne nicht gleichzeitig aus der Kernenergie ausgestiegen und der CO2-Ausstoss reduziert werden. Bei einem Atomausstieg müssten Gaskraftwerke gebaut werden, und auch die Produktion von Solarzellen verursache Treibhausgas-Emissionen.

Zweitens brauche es die Kernkraft als Bandenergie, damit die schwankenden erneuerbaren Energien von Wind und Sonne ins Netz aufgenommen und notfalls ersetzt werden könnten.

Drittens könne auch eine allfällige Verbrauchsreduktion einen gewissen CO2-Ausstoss nicht verhindern. Insbesondere die 2000-Watt-Gesellschaft lasse sich «im vorgegebenen Zeitraum nicht ohne drakonische Massnahmen oder starke Einbussen in der Lebensqualität umsetzen».

Aargauer können nicht frei entscheiden

Die Aarauer könnten nicht frei entscheiden, moniert die Aves die «umweltpolitische Auswahlsendung». Dieser könne nur in allen Punkten zugestimmt oder gänzlich abgelehnt werden.

Eine Annahme der Initiative bedeutete im Hinblick auf die Bundespolitik ein «ideologisches Sonderzüglein für Aarau». (trö)