Aarau
Autofahrer, aufgepasst: So kommt ihr nach Aarau

Jetzt kommen die Aarauer aus den Ferien zurück und nehmen die Stadt hoffentlich mit frischen Augen wahr. Doch was sehen sie zuerst? Wie präsentiert sich die Hauptstadt den Heimkehrern – und den Fremden?

Sabine Kuster
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Autofahrer, so kommt ihr nach Aarau
13 Bilder
Von Osten her: Autobahnzubringer T5
Abzweigung T5 Richtung Telli
Hauptstrasse von Rupperswil nach Rohr
Bavaria, danach Buchserstrasse
Von Norden her: Staffeleggzubringer
Küttigerstrasse
Erlinsbacherstrasse
Von Westen her: Schachenstrasse
Schönenwerderstrasse
Von Süden her: Entfelderstrasse
Tramstrasse von Suhr
Neubuchsstrasse/Tellistrasse

Autofahrer, so kommt ihr nach Aarau

Sabine Kuster

Während im Frühling die via Autobahnzubringer von Osten kommenden noch mit Osterglocken begrüsst wurden, so gibt es momentan an der Stadtgrenze kein einziges schmückendes Element. Kein Kistchen mit Geranien, kein Willkommensschriftzug, keine auf irgend eine Art repräsentative Pforte.

An der Grenze zum Kanton Solothurn steht zwar eine grosse Aargau-Tafel, dafür hat man sich gleich das Ortsschild erspart.

Stünden an den Einfallstrassen nach Aarau nicht überall Ortsschilder, fiele es schwer zu sagen, wo die Vororte enden und die Stadt beginnt. Aarau verschmilzt an seinen Rändern mit Quartieren der Gemeinden von Suhr, Buchs und auch Rombach/Küttigen.

Dafür sind die Strassennamen meist richtungsweisend: Buchserstrasse, Erlinsbacherstrasse, Küttigerstrasse, Schönenwerderstrasse, Entfelderstrasse – die Strassen heissen, wie der Ort, wohin sie führen. Auf Nachbarboden wird daraus in Erlinsbach, Schönenwerd und Rupperswil die Aarauerstrasse.

Einfahrgefühl nur via Kettenbrücke

Am schönsten präsentiert sich Aarau jenen, die von Erlinsbach oder der Wöschnau her kommen: Die Silhouette der Altstadt ist sichtbar. Und schön fährt es sich auch aus dem Süden ein, weil die Wasserflue und der Homberg sich in der Ferne erheben.

Aber den roten Teppich rollt die Stadt nur auf der Kettenbrücke aus, wenn man schon auf Aarauer Boden ist. Das ist ein Einfahrtsgefühl! Die Stadt empfängt den Reisenden hier fast schon majestätisch. Aber nur bis er am Ufer ankommt und realisiert, dass er – zumindest als Autofahrer –abzweigen muss und um die Altstadt herum geführt wird.