Barmelweid
Ausbau in Klinik Barmelweid – Platz für 100 Betten geplant

Auf der Barmelweid herrscht Platzmangel. Mit einem neuen Bettenhaus soll dieser behoben werden. Der Vereinspräsident Daniel Heller präsentierte an der Generalversammlung das Ausbauvorhaben und informierte über personelle Änderungen im Vorstand.

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Der Verein Barmelweid plant den Ausbau der Klinik.

Der Verein Barmelweid plant den Ausbau der Klinik.

Zur Verfügung gestellt

Die Klinik Barmelweid weist seit Jahren eine Auslastung von 98 Prozent und mehr aus. Mit einem neuen Bettenhaus mit Platz für rund 100 Patientinnen und Patienten sollen insbesondere die Kapazitäten der Psychosomatik/Psychiatrie und der Schlafmedizin an die Nachfrage angepasst werden.

Neben dem Bau eines neuen Bettenhaus sollen auch die nicht mehr zeitgemässen Personalhäuser ersetzt werden. Verschiedene Infrastruktur- oder Versorgungsanlagen sind ebenfalls veraltet oder entsprechen nicht mehr den ökologischen Anforderungen.

Bezug 2017

Bereits 2017 könnte das neue Bettenhaus durch die Psychosomatik bezogen werden. «Dieser Ausbau ist der Grundstein für ein umfassendes medizinisches und pflegerisches Angebot in der einzigartigen Atmosphäre hier auf der Barmelweid», sagte Vereinspräsident Daniel Heller zu den Vereinsmitgliedern.

In einem nächsten Schritt wird ein Architekturwettbewerb durchgeführt. «Wir sind zuversichtlich, für die Realisierung des Projekts kompetente Partner zu finden», äusserte sich Klinikdirektor Beat Stierlin.

Personelle Änderungen im Vorstand

Marianne Velati-Wyss und Otto Wertli haben ihren Rücktritt aus dem Vorstand erklärt. Neu gewählt wurden Daniel Roth und Jörg Leuppi. Roth ist Leiter des Rechtsdienstes im Eidgenössischen Finanzdepartement und wohnt in Aarau.

Leuppi ist Chefarzt der Inneren Medizin im Kantonsspital Liestal und Titularprofessor für Innere Medizin der Universität Basel.

Mehr Mitglieder

Die Vereinsrechnung schloss 2012 mit einem schönen Gewinn ab. Diese Mittel setzt der Verein zu Gunsten der Erneuerung der Klinikbauten, der medizinischen Weiterbildung und des Personals ein.

Erneut ist auch die Mitgliederzahl gestiegen. Der Verein hat neu 3038 Mitglieder, was gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 141 Mitgliedern bedeutet. (ahu)

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