Aarau

Aufbau im Morgengrauen: Der Rüeblimärt vor dem grossen Besucheransturm

Eiskalt und wunderschön: Der Rüeblimärt-Aufbau im Morgengrauen

Die Standbetreiber am Rüeblimärt sind mitten in der Nacht aufgestanden. Kurz bevor es hell wird, richten sie noch die letzten Dekorationen, Rüebli und Törtli.

Die Ruhe vor dem Sturm ist hart verdient. Mitten in der Nacht sind sie aufgestanden, die Standbetreiberinnnen und Standbetreiber am Aarauer Rüeblimärt. Um parat zu sein, wenn um 7.30 Uhr die vielen Besucher kommen.

Die ersten Besucher kommen nicht um 7.30 Uhr. Sie kommen lange, bevor der Aarauer Rüeblimärt offiziell losgeht, und noch bevor die Standbetreiber alle Törtli und Dekorationen platziert haben.

Die frühen Rüeblifans haben einen guten Grund: Gegen 8 Uhr ist der Aarauer Graben schon rappelvoll, es ist kaum mehr ein Durchkommen zwischen den Ständen mit Rüebli, Süssem, Suppe, Wurst oder Glühwein. 

Noch früher aufgestanden als die frühesten Besucher sind die Standbetreiber selbst. Die einen um 3 Uhr, die anderen noch vor 2. Seit den frühen Morgenstunden haben sie in Aarau die letzten Schrauben gebohrt, Rüebli drapiert und Dekorationen aufgehängt.

So ein Rüeblimärt-Tag ist lang. Bis 18 Uhr werden die Rüebli verkauft, danach geht es ans Zusammenräumen. Und dann? «Dann esse ich wohl eine Woche lang keine Rüebli mehr», sagt Mirjam Käser von Käsers Schloss in Elfingen und lacht.

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