Eine Rennbahn gibt es nicht. Doch etwas bequemer zu fahren sein wird die Strasse von Küttigen hinauf bis zum Benkerjoch ab Herbst 2013 alleweil. Seit Mitte März läuft die Sanierung auf einer Länge von rund 2 Kilometern.

Dabei wird die Fahrbahn nicht nur umfassend saniert, sondern auch auf einheitlich 6,2 Meter Breite ausgebaut. Die Strassenkofferung wird dort, wo sie diese Breite noch nicht erreicht, entsprechend neu aufgebaut.

Im unteren Abschnitt, auf einer Länge von 1150 Metern, wird der bestehende Belag abgefräst und neu aufgebaut. Auf den oberen 850 Metern muss er vollumfänglich ersetzt werden.

Bereits erstellt ist im oberen Abschnitt auf einer Länge von 240 Metern eine Randverstärkung mit einem sogenannten Kopfriegel. Dafür sind von Oktober bis November 2012 über 100 Mikropfähle in den Boden gerammt worden.

Sanierung in Abschnitten

Die Sanierung erfolgt in mehreren Abschnitten. Begonnen hat eine Bauequipe am 18. März, ab Ende April wird ein zweiter Trupp eingesetzt. Ab dann gibt es bis im Herbst zwei jeweils rund 200 Meter lange Baustellen, die nur einspurig befahren werden können und mit einer Lichtsignalanlage geregelt sind.

Grundsätzlich ist die Strasse auch während der Bauarbeiten durchgehend vom Individualverkehr und vom öffentlichen Verkehr einseitig befahrbar. Für die Zeit des Belageinbaus, der sich über zwei Wochenenden im Herbst erstrecken wird, muss der Benkenpass jedoch ganz gesperrt werden.

An einem der beiden Wochenenden kann zumindest der öffentliche Bus die Baustelle passieren. Das Datum dieser Vollsperrung wird laut Roger Bütikofer, der mit der Oberbauleitung betraut ist, zur gegebenen Zeit noch bekannt gegeben.

Bauherr der laufenden Sanierung ist der Kanton Aargau. Er trägt auch die veranschlagten Kosten von rund 2,5 Mio. Franken. Für die örtliche Bauleitung zeichnet das Büro CSD Ingenieure AG, Aarau, die Umsetzung des Projekts obliegt der Firma Ernst Frey AG, Kaiseraugst.