Budgetiert waren Gesamtsteuereinnahmen von 10,954 Millionen, inklusive Grundstückgewinn, Nach- und Strafsteuern, Erbschafts- und Schenkungssteuern sowie Feuerwehrpflichtersatz.

Bei den Einkommens- und Vermögenssteuern beträgt das Minus gegenüber dem Budget fast 815000 Franken. Statt der budgetierten 9,6 Millionen Franken schliesst die Rechnung mit nur rund 8,8 Millionen.

Kompensiert werden konnte dieses Minus mit Mehreinnahmen bei den Aktiensteuern, den Erbschafts- und Schenkungssteuern sowie den Quellensteuern. Ins Gewicht fielen dabei hauptsächlich die Aktiensteuern: Die Rechnung schliesst mit rund 967000 Franken statt der budgetierten 780000 Franken, bei den Quellensteuern sind es 372000 statt der budgetierten 300000 Franken.

Neuer Anlauf mit Steuerfusserhöhung

Am Montag findet eine ausserordentliche Gemeindeversammlung statt, weil die Stimmbürger die Steuerfusserhöhung um 7 auf 110 im Dezember abgelehnt hatten. Jetzt unterbreitet der Gemeinderat ihnen eine Steuerfusserhöhung um 5 auf 108 Prozent. Die zwei Prozent sind aber bloss ein Tropfen auf den heissen Stein, die Zahlen bleiben tiefrot. Angezeigt wäre laut Häfliger ein Steuerfuss von 114 Prozent.

Ausserordentliche Gemeindeversammlung am Montag, 17. Februar, 20 Uhr, in der Halle Bächliweg