Auenstein
Auensteins Pfarrer verzichtet auf Wiederwahl

Der reformierte Pfarrer Jürgen Dittrich verlässt die Pfarrei Auenstein Ende April 2015. Er ist seit Februar 2012 da tätig, jetzt sucht jetzt er eine neue Herausforderung.

Hubert Keller
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Die Kirche von Auenstein: Die Reformierte Pfarrei wird noch immer von Kurator Heiner Studer verwaltet.

Die Kirche von Auenstein: Die Reformierte Pfarrei wird noch immer von Kurator Heiner Studer verwaltet.

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Pfarrer Jürgen Dittrich, seit Februar 2012 in Auenstein tätig, wird für die neue Amtsperiode 2015 bis 2018 nicht mehr zur Verfügung stehen. Dieser Entscheid sei nach «sorgfältiger Abwägung» gefällt worden, sagt Kurator Heiner Studer.

Deshalb entfalle die für den 30. November vorgesehene Wahl an der Urne. An der Amtsführung von Jürgen Dittrich gebe es nichts auszusetzen, sagt Studer, die Kirchgemeindemitglieder seien mit ihrem Pfarrer sehr zufrieden gewesen. Dieser wolle sich aber neu orientieren und suche einfach eine neue Herausforderung.

Es wäre nicht optimal, wenn der Pfarrer auf Ende Jahr wegziehen würde, sagt Studer. Er und Jürgen Dittrich sind deshalb übereingekommen, dass der Pfarrer noch bis zum 30. April 2015 als Stellvertreter angestellt ist. Der Pfarrer könne so die Konfirmandinnen und Konfirmanden bis zur Konfirmation Ende März 2015 begleiten, sagt Studer, und auch die übrigen Feiertage im Frühjahr gestalten. Dieses Vorgehen erlaube, die Nachfolge gut zu planen.

Seit Februar 2013 Kurator

Der Wettinger Heiner Studer ist seit Februar 2013 Kurator in der Reformierten Pfarrei Auenstein. Die Landeskirche setzte ihn ein, nachdem die Kirchenpflege nicht mehr hatte besetzt werden können. Seither finden die Kirchgemeindeversammlungen unter Studers Leitung statt. Der Kurator hat alle Rechte und Pflichten der Kirchenpflege.

Es sehe nicht danach aus, dass in absehbarer Zeit eine Kirchenpflege eingesetzt werden könne, erklärt Studer. Für eine längere Zeit wolle sich niemand mehr verpflichten.

Dennoch spricht Studer von einer aktiven Gemeinde. Zu den Mitarbeiterabenden könne er jeweils 45 bis 50 Pfarreimitglieder begrüssen. An der Kirchgemeindeversammlung am 20. November werde er aber Wege aufzeigen, wie die Pfarrei sich künftig organisieren könne.

Studer ist auch Kurator der Reformierten Pfarrei Zurzach, wo die Stelle des Pfarrers relativ problemlos habe besetzt werden können. Studer ist deshalb zuversichtlich, dass auch für die zwar kleine und überschaubare Pfarrei Auenstein bis Ende April 2015 ein Pfarrer gefunden werden kann.