Auenstein

Auenstein wählt Ernst Joho in den Gemeinderat

Ernst Joho, der neue Gemeinderat von Auenstein, ist mit einem sehr guten Resultat gewählt worden.

Ernst Joho, der neue Gemeinderat von Auenstein, ist mit einem sehr guten Resultat gewählt worden.

Ernst Joho macht das Rennen in den Gemeinderat. Im zweiten Wahlgang setzt er sich mit 295 Stimmen deutlich von den Mitbewerbern Reto Krättli (153) und Angélique Flach (77 Stimmen) ab.

Im ersten Wahlgang musste er sich noch mit dem dritten Platz zufrieden gehen. Da jedoch keiner der drei Kandidierenden das absolute Mehr geschafft hatte, kam es zum zweiten Wahlgang, den Joho klar für sich entschied. Das hat seinen Grund: Angélique Flach (parteilos) und Reto Krättli (FDP) waren im ersten Wahlgang am 3. März die «offiziellen» Kandidaten, gegen die mit Ernst Joho erst nach der offiziellen Meldefrist ein Spielverderber ins Rennen geschickt wurde. Krättli verpasste das absolute Mehr nur knapp.

Ernst Joho übernimmt damit im Gemeinderat die Nachfolge von Chantal Grossenbacher.

Joho zeichnet sich offensichtlich aus durch Beständigkeit: Er ist in Auenstein geboren und wohnhaft, seit 34 Jahren «mit der gleichen Frau» verheiratet, wie er mit einem Augenzwinkern betont, und hat vier erwachsene Kinder. Er sei je nach Lesart teil- oder frühpensioniert. Er hat sich hervorgetan unter anderem als Mitinitiant und Gründungsmitglied der IG Gisliflue, die sich gegen einen Steinbruch der Jura Cement im Gebiet «Bäumer» wehrt. «Ich bin überzeugter Ortsbürger», sagt er. Als Hobbys nennt er Wandern, Radfahren, Obstbäume, Natur und Geselligkeit.

Die Stimmbeteiligung war mit 45 Prozent gut. Von den 1167 Stimmberechtigten nahmen 528 an der Wahl teil.

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