Aarau

Auch Aargauer Regierung ist gegen Waffenplatz Aarau - aber erst ab 2030

Bald nur noch eine Erinnerung an die Militärstadt? – Das Schützendenkmal vor der Kaserne. Archiv/ Freudiger

Bald nur noch eine Erinnerung an die Militärstadt? – Das Schützendenkmal vor der Kaserne. Archiv/ Freudiger

Nach der Stadt Aarau hält auch die Aargauer Regierung längerfristig nicht am Fortbestand des Waffenplatzes Aarau fest. Hintergrund ist, dass die Armee plant, das regionale Rekrutierungszentrum von Windisch nach Aarau zu verlegen.

Nach der Stadt Aarau hält auch die Aargauer Regierung längerfristig nicht am Fortbestand des Waffenplatzes Aarau fest. Sie ist der Meinung, dass das Kasernenareal mitten in der Stadt aus städtebaulichen und entwicklungspolitischen Gründen künftig zivil genutzt werden soll.

Die Regierung will aber den bis 2030 laufenden Vertrag für den Waffenplatz Aarau erfüllen, wie sie am Freitag in ihrer Stellungnahme zum Stationierungskonzept der Armee mitteilte. Noch diesen Frühling sollen erste Gespräche zwischen den zuständigen kantonalen und eidgenössischen Fachstellen stattfinden.

Hintergrund für die Diskussionen um das städtebaulich wichtige Areal zwischen der Altstadt und dem Bahnhofgebiet sind die Pläne der Armee, das regionale Rekrutierungszentrum von Windisch AG nach Aarau zu verlegen. Der Kanton Aargau wehrt sich nicht gegen dieses Vorhaben und ist bereit, die notwendigen Unterhaltsarbeiten an den Gebäuden vorzunehmen.

Die Aargauer Regierung ist zudem erfreut über die Fortführung der eidgenössischen Waffenplätze Bremgarten und Brugg, des Armeelogistikcenters Othmarsingen und des Kompetenzzentrums Militärmusik auf dem Waffenplatz Aarau.

Der Regierungsrat nimmt das geplante neue Stationierungskonzept der Armee als Gesamtkonzept grundsätzlich zustimmend zur Kenntnis. Der Kanton Aargau soll weiterhin ein starker Partner im Bereich Militär bleiben.

Aarauer wollen kein Rekrutierungszentrum in der Kaserne

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Rekrutierungszentrum Windisch wird in Kaserne Aarau integriert

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