Asylwesen

Asylunterkunft Oftringen: Es geht nicht ohne Securitas

Asylunterkunft in Oftringen soll wieder bewacht werden.

Asylunterkunft in Oftringen soll wieder bewacht werden.

Seit der Kanton Aargau vor zwei Monaten die Bewachung der Asylunterkunft Oftringen gestrichen hat, reiht sich dort Schlägerei an Schlägerei. Jetzt krebst der Kanton zurück. Das Asylheim soll wieder bewacht werden.

Der Kanton gibt dabei offenbar dem Druck der Gemeinde nach, wie Recherchen des Regionalsenders Tele M1 zeigen. Die Gemeinde hatte bei einem Treffen mit dem Kanton die Wiedereinführung der Bewachung gefordert.

«Im nächsten Jahr werden die Sicherheitsnassnahmen, die wir bis Oktober dieses Jahres hatten, wieder eingeführt», bestätigt Julius Fischer, Gemeindeammann von Oftringen.

Man habe Aufgrund der Entwicklungen in der jüngsten Vergangenheit entscheiden, die  Asylunterkunft wieder zu kontrollieren, sagt auch Magnus Hoffmann vom Asylwesen des Kantons AG.

Mehr als 100000 Franken pro Monat?

Wie viel die Bewachung der Unterkunft kostet, will der Kanton nicht bekannt geben. Gemäss SVP-Grossrat Daniel Wehrli sind es aber über 100000 Franken pro Monat.

Seine Partei will nun eine andere Lösung für das Problem suchen. «Wir sind daran, die Hausordnung zu verschärfen. Und wir sind auf der Suche nach einer Unterkunft, in der wir delinquente Asylanten betreuen können und sie unter Kontrolle haben», sagt er.

Wann genau die Unterkunft wieder von Sicherheitsleuten kontrolliert wird, ist genäss Tele M1 noch unklar. (bau)

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