«KKKK – Kurt Kaufmanns Kühnes ComebacK» war das Motto. Kühn war Kaufmann tatsächlich in die Bresche gesprungen, als der Verein ohne Dirigent dastand.

Anfang Jahr hatte sich der Verein von József Luczek getrennt, Vize Markus Christen übernahm bis im Sommer die musikalische Leitung. Die Vorbereitung auf das Jahreskonzert lag danach in den Händen von Kurt Kaufmann, der bereits von 1991 bis 2004 den Dirigentenstock geführt hatte.

Auf Fotos, die passend zu den einzelnen Stücken als Bühnenbild projiziert wurden, tauchte Kaufmann als Schattenriss auf. Dem ganzen Konzert setzte er seinen Stempel auf, sodass sogar «Bravo Kurt»-Rufe aus dem Publikum ertönten. Im neuen Jahr wird Markus Fankhauser die Direktion übernehmen.

Wie war es denn, wieder ans Dirigentenpult zurückzukehren, nachdem er in den letzten Jahren als Trompeter im Korps mitgespielt hatte? «Ich habe es sehr genossen und die Musikanten haben gemacht, was ich wollte», erklärte Kaufmann. «Wir haben das Optimum an Dynamik herausgeholt, die Musikvorträge waren wie aus einem Guss», lobte der Dirigent seine Musikanten nach dem Konzert.

Temperamentvolle Show

Besonders gut lag den Musikanten das konzertante Stück «Pacific Dreams», das durch seine Vielfalt gefiel. Thomas Meyenberg führte mit erfrischend kühnen Sprüchen durch das Programm. Natürlich dürfen in Möriken die Majoretten nicht fehlen. Sie begeisterten das Publikum mit einer temperamentvollen Show und begleiteten die Musikgesellschaft auf ihrer musikalischen Reise durch die Welt. Auch die Tambouren sorgten für Höhepunkte.